Der RunUp auf der Anlage von Westfalia Anholt hatte schon fast Volksfestcharakter. Das schöne Wetter lockte am Sonntag (26.4.) nicht nur viele Teilnehmer, sondern auch viele Besucher an.

RunUp
Mit vollem Ehrgeiz geht es los (©Frithjof Nowakewitz)

Im sportlichen Angebot waren gleich sieben verschiedene Laufstrecken für kleine und große Athleten ausgeschrieben. Die Veranstaltung wurde vom Stadtsportverband in Zusammenarbeit mit Westfalia Anholt und dem VfL Anholt ausgerichtet.

Minimarathon für die Kleinen

Die erste Disziplin war für die Kindergartenkinder ausgerichtet und führte über genau 421,95 Meter. Warum diese krumme Zahl? „Wir haben das das in Anlehnung des normalen Marathonlaufes, der über 42,195 Kilometer führt, als Minimarathon bezeichnet“, hatten die Organisatoren aus dem Stadtsportverband, sowie vom VfL Anholt und Westfalia Anholt im Vorfeld erklärt. Karl Messing, Pressewart beim VfL Anholt erklärte, dass die Teilnehmerzahl dabei mit ca. 110 Jungen und Mädchen deutlich höher war, als im Vorjahr.

Auch in den übrigen Disziplinen wurde die Teilnehmerzahl übertroffen oder hielt sich zumindest auf Vorjahrniveau. Nach den Kita-Kindern standen die Walker und Walkerinnen im Mittelpunkt. Sie starteten zu ihrer 7,5-km-Strecke. Einer der rund 25 Teilnehmer war auch der 89-jährige Werner Schirrmacher aus Anholt. „Ich hab immer Sport gemacht und laufe jetzt, soweit es geht“, meinte der Anholter. Zur 9,5 km-Strecke starteten, ähnlich wie im vergangenen Jahr, ca. 20 Männer und Frauen. Am über 1,5 km führenden Schülerlauf nahmen 45 Jugendliche teil.

Mutter-Tochter-Lauf
Wiebke von Voorst (2.v.l.) und Mutter Ilke (Mitte) laufen beim RunUp gemeinsam (©Frithjof Nowakewitz)

Beim 5-km-Lauf gab es mit Ilke und Wiebke von Voorst ein Mutter-Tochter-Duo. Ilke von Voorst hatte beim VfL Anholt nach längerer sportlicher Pause einen Wiedereinsteiger-Kurs belegt und lief, begleitet von Tochter Wiebke jetzt beim RunUp mit. Insgesamt beteiligten sich rund 25 Läufer und Läuferinnen.

Vierbeiner beim RunUp
Thomas Gasseling war mit seinem Vierbeiner beim RunUp am Start (©Frithjof Nowakewitz)

Auf die 3-km-Strecke gingen insgesamt 20 Teilnehmer. Dabei stach besonders Thomas Gasseling heraus, der mit seinem Hund auf die Strecke ging. Gasseling hatte beim VfL Anholt angefragt, ob das möglich sei. „Wenn der Hund angeleint ist, dann ist das kein Problem“, hatte dazu Karl Messing erklärt. Für Mann/Frau und Hund gibt es eine eigene Sportart, die als „Carnicross“ bezeichnet wird. Dabei handelt es sich um einen Geländelauf, bei dem der Sportler mit einem Hund durch eine flexible, ruckdämpfende Leine verbunden ist. So war die Teilnahme am RunUp für Mann und Hund eine gute Trainingseinheit.

Vielfältigkeit bei Essen und Trinken

Das nicht-sportliche Angebot war im Wesentlichen auf die kleinen Besucher ausgerichtet. Eine Hüpfburg, ein Soccerfeld und gleich zwei Tische, an denen Kinder geschminkt werden konnten, sorgten für Kurzweil bei den kleinen Besuchern. Für die Unterhaltungsacts sorgten die Twirlinggruppe und die „Dance for Kids“ vom VfL Anholt. Vielfältigkeit war auch beim kulinarischen Angebote gegeben. Vor dem Pommeswagen von Westfalia Anholt bildete sich ständig eine längere Schlange. Pommes, holländische Frikadellen und Kipkorn waren sehr beliebt. Zudem hatte der VfL Anholt dafür gesorgt, dass es Kaffe und Kuchen in unterschiedlichen Geschmacksrichtungen, sowie heiße Waffeln gab. Für die Kaltgetränke sorgte Westfalia Anholt in ihrem Clubheim.

Viel Betrieb
Überall, wie hier am Tombola-Stand, herrschte viel Betrieb (©Frithjof Nowakewitz)

Die Organisatoren zeigten sich mit dem Verlauf und der Beteiligung des RunUp sehr zufrieden. Sara Dark und Rebecca Kramer von Stadtsportverband betonten aber, dass die Veranstaltung ohne die Unterstützung der Heinz-Trox-Stiftung und von Sport Tenhagen nicht möglich gewesen wäre. Wasim Dark hatte das neue Logo erstellt und sorgte zudem für die Gestaltung der Flyer. Hinzu kamen die zahlreichen Helfer der beiden Vereine. Die Preise für die Tombola wurden, so Sara Dark, dank einer großzügigen Spende angeschafft.