Erdbeerzeit bedeutet für den Anholter Heimatverein auch Erdbeertag. Verbunden mit einer Radtour wurde der Tag am vergangenen Sonntag (7.6.) im Heimathaus mit ganz viel Erdbeerkuchen begangen.

Erdbeertag im Heimathaus
Erdbeertag im Heimathaus (©Frithjof Nowakewitz)

Insgesamt hatten sich 85 Personen für den gemütlichen Nachmittag im Heimathaus angemeldet. Dazu kamen 60 Männer und Frauen, die sich sowohl für die Radtour, als auch für den Kaffeenachmittag in die Anmeldeliste eingetragen hatten. So herrschte dann doch viel Betrieb im Heimathaus. Die Kaffeetafeln im Hof des Heimathauses, für die rückwärtig auch ein Pavillon aufgestellt war, war für 15:30 Uhr gedeckt. Da die Radfahrer erst etwas verspätet eintrafen, mussten die bereits Anwesenden einige Minuten auf Kaffee und den begehrte Erdbeerkuchen warten.

Erst die Radtour, dann Erdbeerkuchen

„Insgesamt haben wir eine Tour von 33 Kilometer gemacht“, berichtete Theo Gasseling nach der Ankunft der Radfahrer. Ziel war das „Naturhistorische Museum Min40Celsius“ im niederländischen Varsselder. Schnell waren dann alle vorbereiteten Plätze besetzt, so dass die guten Geister des Heimatvereins den Kuchen, inklusive eines kleinen Schälchens Sahne servierten.

„Insgesamt haben wir 20 Tortenböden mit Erdbeeren gemacht“, erzählte HV-Geschäftsführerin Karin von Plettenberg-Vallee, wobei sie betonte, dass die Böden gekauft wurden. Fertiggemacht wurden die Tortenböden dann am Sonntagmorgen.

Erdbeerbowle war sehr beliebt

Was das Thema Erdbeeren betrifft, war mit dem Kuchen aber noch nicht Schluss. Laura-Sophie Schneider hatte in einem Glühweintopf eine Erdbeerbowle angerichtet. Die kam vor allem bei den weiblichen Besuchern gut an. Schneider zufolge wurden insgesamt 22 Kilogramm Erdbeeren verarbeitet, davon sieben Kilo allein für die Bowle.

Die Verantwortlichen des Heimatvereins zeigten sich sehr zufrieden mit dem Zuspruch des Erdbeertages, so dass von einer Wiederholung im kommenden Jahr auszugehen ist.