Kinderkleiderbasar
Großer Andrang herrschte beim Kinderkleiderbasar in der Werther Stadthalle (©Frithjof Nowakewitz)

„Die Leute haben uns förmlich überrannt“, meinte die sichtlich geschaffte Jana Fischer zum Ende des von ihr und Rebekka Thiesing organisierten Kinderkleiderbasar in der Stadthalle Werth. Nimmt man die reinen Zahlen, ist das durchaus nachvollziehbar.

Besucherzahl vom Vorjahr schon früh geknackt

Bei der ersten Veranstaltungen im vergangenen Herbst kamen etwas über 600 Besucher in die Stadthalle. Diese Zahl war am Samstag (15.3.) schon gegen 11 Uhr, also gut eine Stunde nach Eröffnung Makulatur. „Insgesamt waren heute 820 Besucher da, davon von 9:30 Uhr bis 10:00 Uhr 139 schwangere Frauen“, erzählte Fischer. Hintergrund ist, dass von halb Zehn bis zehn Uhr ausschließlich schwangere Frauen mit Mütterpass Zutritt haben, um in aller Ruhe zu stöbern. Gezählt wurden 139 werdende Mütter. Erst ab zehn Uhr öffneten sich die Türen der Stadthalle für alle anderen Besucher. Aufgrund des großen Andrangs, wurden schnell die Parkplätze vor der Halle und am Pendeweg knapp. Vor dem Eingang hatte sich zudem eine lange Schlange Wartender gebildet, die trotz des anhaltenden Regens auf Einlass warteten.

Lange Schlange vor den Kassen

Das Angebot reichte von Kleidung jeder Art und Größe über Spielzeug, Bücher, Sportartikel, Kinderfahrräder, Schalensitze für’s Auto bis hin zu Schwimmsachen. Schnell bildete sich vor den vier Kassen lange Schlangen. Eine eingerichtete Schnellkasse sorgte dafür, dass Besucher, die nur bis zu fünf Artikel kauften, sich nicht in die lange Schlange einreihen mussten. Das war nicht die Häufigkeit. In der Regel stellten sich die Besucher dicht bepackt mit ihren Einkäufen in die lange Reihe. Die vielen Helfer waren immer wieder damit beschäftigt auf den Wühltischen für Ordnung zu sorgen. „Es soll ja nicht nach Chaos aussehen“, hieß es.

Kinderkleiderbasar
Mit dem Mobiltelefon liest Svenja Nienhaus (vorne) den an der Ware angebrachten QR-Code aus. (©Frithjof Nowakewitz)

Ärger über einige Anbieter

Trotz aller Freude über die gelungene Veranstaltung gab es einen Punkt, über den sich Jana Fischer sehr ärgerte. „Manche Anbieter haben versucht schmutzige oder defekte Sachen zu verkaufen“, erklärte Fischer. Da aber jeder Artikel der Anbieter kontrolliert wird, gelangten die betreffenden Artikel erst gar nicht in den Verkauf. „Wir kontrollieren jeden Reißverschluss und achten auch darauf, dass die Waren sauber sind“, meinte Jana Fischer.

Kuchen auch zum Mitnehmen

Im nur wenige Schritte entfernten Vereinsheim des SV Werth bestand die Möglichkeit, sich bei Kaffee und Kuchen auszuruhen. Viele Besucher kauften dort auch den Kuchen für den Nachmittagskaffee zu Hause. Der Erlös aus dem Kuchenverkauf geht an die Jugendfeuerwehr Werth. „Wir wollen, dass das Geld im Ort bleibt“, meinte Jana Fischer, was im Wesentlichen auch für den Erlös aus dem Basar gilt.

Herbstbasar am 12. September

„Jetzt hab ich einige Tage frei und im Sommer geht es in den Urlaub. Und dann wird der Kinderkleiderbasar für den Herbst geplant“, meinte Jana Fischer. Der findet am 12. September in der Stadthalle Werth statt.