Tempel Jam
Michael Bovenkerk, Peter Steinbrink, Heiko Weische, Hannah Winking, Emma Stappenbeck und Svenja Nienhaus (von links) sorgten für einen tollen Konzertabend in der St. Pankratiuskirche (©Frithjof Nowakewitz)

Es war ein Versuch! Und der war ein voller Erfolg. Beim Tempel Jam am Sonntag, (26.4.) war die St. Pankratiuskirche erstmals Schauplatz eines Konzertes, dass in der Form in Kirchen nicht sehr häufig stattfindet.

Kirche ganz anders
Kirche ganz anders (©Frithjof Nowakewitz)

Aber augenscheinlich haben die Macher von „issel.unplugged“ das richtige Händchen gehabt – wieder einmal! Musiker, sowie Sänger und Sängerinnen aus Anholt, Werth, Bocholt und Borken sorgten für eine fast dreistündige Veranstaltung, die es so in der Form in der Stadt Isselburg noch nicht gab. Heiko Weische (Gitarre u. Gesang) Peter Steinbrink (Gitarre u. Gesang), Svenja Nienhaus (Gesang), Michael Bovenkerk (Klavier) Emma Stappenbeck (Klavier u. Gesang) und Hannah Winking (Geige) sorgten für musikalische Highlights am Fließband.

Michael Bovenkerk, Heiko Weische und Svenja Nienhaus
Michael Bovenkerk, Heiko Weische und Svenja Nienhaus (©Frithjof Nowakewitz)

„Wir machen das, unabhängig davon wieviel Leute kommen“, zitierte issel.unplugged-Sprecher Steffen Meyer die lokalen Künstler. Um 17:30 Uhr musste er sich darüber keine Sorgen machen. Die Kirche war voll. Es mussten sogar auf die Schnelle noch zusätzliche Stühle aufgestellt werden. Mit perfekt ausgesteuerter Akustik – was in einer Kirche sicherlich nicht einfach ist – und farbiger Ausleuchtung war das Konzert nicht nur akustisch, sondern auch visuell eine gelungene Veranstaltung. Das Publikum dankte es den Interpreten mit langanhaltendem Beifall nach jedem Titel. Das Ende des Tempel Jam zeigte noch einmal die Flexibilität der Künstler, denn ganz spontan präsentierten sich alle als Gruppe mit „Let it be“ von den Beatles als Zugabe.

Hannah Winking
Hannah Winking (©Frithjof Nowakewitz)

In einer ca. 20-minütigen Pause und auch zum Ende der Veranstaltung sorgten fleißige Helfer am Grill und am Getränkestand für heiße Würstchen und kalten Getränke. Es war eine bis ins kleinste Detail geplante und durchgeführte Veranstaltung. Von „klasse“ über „super“ bis „müssen die unbedingt nochmal machen“ reichten die Aussagen der Besucher. Wie Steffen Meyer im Nachgang erzählte, waren auch die Künstler sehr zufrieden. „Wir wollen den Künstlern aber auch eine gut vorbereitete Plattform bieten, so dass sie nur noch das Klavier oder die Gitarre anschließen müssen und loslegen können“, meinte Meyer.

Emma Stappenbeck
Emma Stappenbeck (©Frithjof Nowakewitz)

Nun stehen noch die letzten Nacharbeiten an, bevor, so Steffen Meyer, der Blick auf das Open-Air-Konzert am Stadtturm gerichtet wird. Da werden dann am 6. Juni ab 18 Uhr Get Lost, Fabian Haupt und Anne Mosters zu Gast sein. Karten dafür gibt es online unter https://kulturring-isselburg.ticket.io/