Michael Cekoll ist der Feuerwehrmann des Jahres

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Bürgermeister Rudi Geukes machte es am Samstag bei der Verkündung, wer denn der Feuerwehrmann des Jahres ist, überaus spannend. Als er immer mehr Details aus dem Werdegang des Betreffenden verlas, wurde das Raunen im Kreise der Isselburger Wehrleute immer lauter. Schließlich ließ Geukes die Katze aus dem Sack. Der neue Feuwehrmann des Jahres ist Michael Cekoll.

feuerwehrmann_des_jahres_2013_cekoll_bericht2Der 38-jährige KfZ-Fachmann besticht nicht nur durch sein kollegiales und freundliches Verhalten. Wie Löchzugführer Andreas Kobs berichtete, hat Cekoll noch ganz andere Qualitäten. Fachliche vor allem. Als Spezialist für alles, was mit Motoren zusammenhängt, ist er für die Fahrzeuginstandhaltung zuständig. Gleichzeitig fungiert Cekoll noch als Gerätewart. Und auch sonst ist er, so Kobs, stets hilfsbereit und überaus engagiert.

Bürgermeister Rudi Geukes hatte zuvor den Stellenwert der heutigen Feuerwehr dargestelllt. War früher die reine Feuerbekämpfung die Hauptaufgabe der Wehrleute, so haben sie heute ganz vielfältige Aufgaben, die über die reinen Löscharbeiten weit hinausgehen. Sie sind heute bei Umweltkatastrophen ebenso im Einsatz, wie bei schweren Verkehrsunfällen. Oft ist es nach Einsätzen, bei denen Verletzte und möglicherweise auch Tote zu beklagen sind, nicht immer einfach, anschließend zur Tagesordnung überzugehen. Feuerwehrleute sind Allrounder, die rund um die Uhr zur Verfügung stehen. Und das als reine Idealisten, die dies ohne jegliche Entlohnung machen.

Das nach dem offiziellen Teil kräftig gefeiert wurde, versteht sich von selbst. Zum guten Gelingen trug nicht nur Michael Bonnes mit seinen musikalischen Beiträgen bei. Auch die zahlreichen Gäste von den Löschzügen aus Anholt, Werth und Millingen ließen es sich nicht nehmen, das Tanzbein zu schwingen. Für ein tolles Ambiente hatte der Löschzug Isselburg gesorgt. So hing unter der Decke der Stadthalle ein großer Schirm. Viele kleinere Schirme mit Stehtischen sorgten für eine insgesamt schöne Atmosphäre. Eine Tombola mit rund 350 Preisen, darunter eine Wochenendreise für zwei Personen, rundete das Programm ab.

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