Es gibt sie noch, die „Jungen-Alten“ aus Anholt. Die Radlertruppe startete bereits in die neue Saison und die beiden Leiter der Gruppe, Rolf Bollwerk und Hermann-Josef Klumpen, basteln weiterhin am Programm für 2026. Am vergangenen Mittwoch (18.3.) traf sich die Gruppe mit rund 70 Teilnehmern zu einer gemütlichen Kaffee- und Kuchenrunde im katholischen Pfarrheim. Die Bewirtung hatten Mitglieder der Kirchenchors St. Pankratius übernommen.

Wie Rolf Bollwerk und Hermann-Josef Klumpen berichteten, begann das Jahr Aktionsjahr 2026 schon im Januar mit einem Besuch der Firma Fiege in Emmerich. Im Februar folgte dann eine geselliges Grünkohlessen im Hahnerfelder Bauerncafe.

Rolf Bollwerk und Hermann-Josef Klumpen
Rolf Bollwerk (links) und Hermann-Josef Klumpen planen das Radtouren-Jahr 2026 (Archivbild: Frithjof Nowakewitz)

Kurzstrecken zum Eingewöhnen

Ab dem 1. April starten wieder die regelmäßigen Radtouren. „Zum Einstieg führt uns eine gemütliche Strecke von ca. 23 Kilometer erneut zum Hahnerfelder Bauerncafe“, erzählt Rolf Bollwerk. „Ist doch ideal, um sich wieder ans Radfahren zu gewöhnen“, fügt Hermann-Josef Klumpen an. Zwei Wochen später gibt es eine weitere Kurztour zum Pfarrzentrum-Münsterdeich nach Isselburg.

Drei-Viertel-Tagestour

Dann ist aber auch Schluss mit der Eingewöhnung, denn Klumpen und Bollwerk haben für das weitere Jahresprogramm bereits Touren nach Ringenberg, Barlo und Kalkar geplant. Start dieser Touren ist immer um 8 Uhr. Eine andere Regelung haben Klumpen und Bollwerk für eine Tour nach Bedburg-Hau geplant. Start ist dann erst um 10 Uhr. Das bei den normalen Touren übliche Frühstück entfällt. Dafür gibt es in einem dortigen Landgasthof eine Mittagspause. Hermann-Josef Klumpen bezeichnete das als eine „Drei-Viertel-Tagestour“.

Rund 55 sind immer dabei

Die Jungen-Alten
Die Radler der Jungen-Alten stehen schon wieder in den Startlöchern (Archivbild: Frithjof Nowakewitz)

Die Jungen-Alten machen zweimal im Monat, immer am ersten und dritten Mittwoch, ihre Radtouren. „Aktuell haben wir 76 Mitglieder, von denen ca. 55 regelmäßig mitfahren“, erzählte Rolf Bollwerk. Allerdings, so Hermann-Josef Klumpen, fahren auch einige andere, die nicht mehr Radfahren, mit dem Auto zu den jeweiligen Gaststätten, um dort am gemeinsamen Frühstück teilzunehmen. Die Beiden sind sich darin einig, dass sich durchaus weitere Radfahrer beteiligen dürfen.

Auf die Preise achten

Angedacht war auch wieder das Seniorenkino im Bocholter Kinodrom. Allerdings ist der Preis je teilnehmender Person von 20 Euro im vergangenen Jahr auf aktuell 25 Euro gestiegen. „Das müssen wir erst in der gesamten Gruppe abklären, denn wir wollen nicht über das Geld von jedem Einzelnen bestimmen“, meinte Rolf Bollwerk. Überhaupt beklagen die Beiden die stark gestiegenen Preise in der Gastronomie. „Auch da gibt es sicherlich den Einen oder Anderen aus der Gruppe, der aufgrund der höheren Preise nicht mehr mitfahren will“, betonen Klumpen und Bollwerk. Beide zeigen aber auch Verständnis für die Gastronomen. „Da sind die Betriebskosten ja auch nach oben gegangen.“

Mitfahrer sind willkommen

Insgesamt hat sich das Prozedere der Touren nicht geändert. Anmeldungen müssen bis zum Sonntagabend bei Bollwerk oder Klumpen eingegangen sein. Wer sich angemeldet hat, aber dann an dem betreffenden Mittwochmorgen nicht zum Start erscheint, muss den Betrag trotzdem zahlen. Start ist immer um 8 Uhr an der Pankratiuskirche. Und wie schon erwähnt: „Wir würden uns über neue Mitfahrer sehr freuen“, bekräftigen Rolf Bollwerk und Hermann-Josef Klumpen.