
Die Verantwortlichen bei Westfalia Anholt haben viele Punkte auf ihrer ToDo-Liste. Einer davon war die Errichtung einer Bouleanlage. Der Punkt kann nun von der Liste gestrichen werden, die Anlage wurde am vergangenen Sonntag (30.8.) ganz offiziell eröffnet.

Bei einer vor einiger Zeit durchgeführten Mitgliederbefragung, was man sich denn im Verein außer Fußball noch wünscht, waren darten und boulen die häufigsten Antworten. Genau in der Reihenfolge wurden die Wünsche der Mitglieder nun erfüllt. Am vergangenen Sonntag (30.8.) war ab Mittag Hochbetrieb auf und neben dem grünen Rasen am Pannebecker. Es gab den Senioren- und Veteranentag, die 2. Mannschaft fertigte den Gast aus Brünen mit einem deutlichen 6:0 ab, die 1. Mannschaft siegte gegen Alemannia Pfalzdorf 3:2 und die fertige Boule-Anlage wurde offiziell eröffnet. Und auch das Wetter zeigte sich von einer guten Seite.

Artikel vom 14. August 2026
Ohne Unterstützer geht nichts
So zeigte sich dann der Westfalia-Vorsitzende Karsten Schmeink sehr zufrieden mit dem Verlauf des Tages. Im Mittelpunkt standen für ihn die Mitglieder, Helfer und Sponsoren, die den Verein teils mit großem Aufwand finanziell und mit Manpower unterstützen. „Ich möchte einfach nur mal danke sagen, weil wir ohne diese großartige Unterstützung nicht eine so tolle Anlage hätten“, betonte Schmeink. Mit viel Unterstützung ist auch die Bouleanlage entstanden. Dazu hat wesentlich auch die Förderung durch die LEADER-Region Bocholter Aa beigetragen. Hier dankte der Vorsitzende dem Geschäftsführer Tobias Roes, der sich mit viel Einsatz um die Fördermöglichkeit und die ganze Organisation gekümmert hatte. Auch Bürgermeister Michael Carbanje betonte in seiner kurzen Rede, dass man das Ehrenamt, wie es im Verein und der gesamten Stadt gelebt wird, gar nicht hoch genug bewerten kann.

Probewürfe gut platziert
Danach ging es auf der Anlage darum, die Boulekugeln so nah wie möglich am Schweinchen zu platzieren. Unter der fachlichen Anleitung von Elsa Bongers (Vorsitzende des Anholter Bouleclubs) versuchten sich Offizielle und Unterstützer mit den ersten Würfen. Dabei zeigte sich, dass der eine oder andere Kandidat scheinbar heimlich geübt haben muss, denn die Kugeln landeten meist dort, wo sie landen sollten.
Die älteren Mitglieder nutzten bei Kaffee und Kuchen die Möglichkeit, miteinander ins Gespräch zu kommen und ab 15 Uhr auch das Spiel der 1. Mannschaft anzuschauen. Dort ging es mit einem schon nach zwei Minuten verschossen Strafstoß, mit der Führung, mit Rückstand und dem Sieg in der letzten Spielminute äußerst spannend zu.
