
Um 22:31 am Montagabend wurde die Feuerwehr Isselburg mit den Einsatzstichwort „Feuer Isselstraße“ alarmiert. Wie es in einer ersten Stellungnahme vom Leiter der Isselburger Feuerwehr, Sebastian Ratering hieß, gingen kurz nach der Alarmierung weitere Notrufe aus dem Stadtgebiet ein. Zudem war eine starke Rauchentwicklung über Teile des Stadtgebietes sichtbar.

Aufgrund der Lageeinschätzung wurde das Einsatzstichwort auf „Feuer Groß“ erhöht. Erste Befürchtungen, es könnte das im Bau befindliche neue Feuerwehrgerätehaus brennen, bewahrheiteten sich glücklicherweise nicht . Vielmehr brannte eine Lagerhalle auf dem Werksgelände der Firma Isselguss mit den Ausmaßen von ca. 10×30 Meter in voller Ausdehnung. In der Halle waren unter anderem auch Isopropanol und weitere Materialien gelagert. Aufgrund der Gefahrenlage wurden die Bürger über die Warnapp Nina aufgerufen, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Verletzte Personen gab es nicht.
Neben der Feuerwehr Einheit Isseleburg, dem DRK und der Polizei waren auch die Einheiten aus Werth und Anholt, sowie die Einheit Suderwick von der Feuerwehr Bocholt im Einsatz. Zudem wurde auch die Brandweer Gendringen nachalarmiert. Weiter waren die Drohneneinheit der Feuerwehr Bocholt, der stellv. Kreisbrandmeister Terwiel und die Einheit Millingen der Feuerwehr Rees beteiligt. Die Millinger Einheit hatte die Sicherstellung des Grundschutzes im Stadtgebiet übernommen.
Die Brandbekämpfung erfolgte gleichzeitig an mehreren Postionen – auch von der Frontseite des neuen Feuerwehrgerätehauses über das Gebäude hinweg. Daher entstand zunächst der Eindruck, dass das Gerätehaus betroffen ist.
Es wird nachberichtet!
