Spendengelder
Volker Knaven (links) übergibt die Spende an Daniel Straatmann (©Frithjof Nowakewitz)

Mit einem Kaugummiautomat Spendengelder generieren – auf so eine Idee muss man erstmal kommen. Steuerberater Volker Knaven hat die Idee im November des vergangenen Jahres umgesetzt. Eine Idee, dir ursprünglich von seiner Mitarbeiterin Sandra Heveling stammt.

Spendengeld
Rund sechs Kilo Münzen ergeben in diesem Fall 252 Euro (©Frithjof Nowakewitz)

Die Aktion ist also nicht dazu da, dem Steuerbüro eine neue Einnahmequelle zur erschließen, sondern darum, mit dem Erlös einem besonderen Zweck zuzuführen. „Wir wollen damit die Amelandfahrer um Daniel Straatmann unterstützen“, erklärte Volker Knaven vor einigen Tagen bei der Absprache des Übergabetermins.

252 Euro auf 500 Euro aufgestockt

„Insgesamt sind 252 Euro zusammengekommen“, erklärte Knaven am Dienstagabend (23.6.). Und damit das ganze dann auch eine runde Summe wird, stockte Volker Knaven den Spendenbetrag auf glatte 500 Euro auf. „Das hilft uns wirklich weiter“, freute sich Daniel Straatmann der das Projekt „Ameland“ gemeinsam mit seiner Frau Daniela und weiteren Helfern durchführt. In diesem Jahr geht es für insgesamt 47 Kinder (23 Jungs u. 24 Mädchen) in den letzten beiden Wochen der Sommerferien auf die niederländische Insel.

Gestiegene Kosten – Spende kommt gerade recht

Kostenmäßig ist das schon kein Spaß mehr. „Die Holländer haben die Übernachtungssteuer von 9 Prozent auf 20 Prozent erhöht, dass macht insgesamt eine Verteuerung von 1.500 Euro aus“, erklärt Daniel Straatmann. Da kommt so eine Spende natürlich gerade recht. Auf dem Weg nach Hause hatte Sraatmann schwer zu tragen, denn der Erlös aus dem Automat von 252 Euro bestand ausschließlich aus 1-Euro und 50-Cent-Münzen. „So ca. sechs Kilo werden dass in dem Beutel schon sein“, meinte Daniel Straatmann. Die Differenz zu den 500 Euro gibts dann direkt auf das Konto der Amelandfahrer.

Kauen für den guten Zweck

Der Kaugummiautomat am Steuerbüro von Volker Knaven, Linders Feld 5, bleibt natürlich hängen. Um Eintönigkeit zu vermeiden, gibt es neue Geschmacksrichtungen. Auch im zweiten Fach, in dem sich kleine Überraschungskugeln befinden, wird das Sortiment ergänzt.