“Schule für Isselburg” plant mit einer Gesamtschule

Trotz Sommerferien und Urlaubszeit waren Dr. Andreas Pasckert und sein Team von "Schule für Isselburg" nicht untätig. Vor den Ferien stellte das Studententeam der Hochschule Niederrhein mit Prof. Dr. Ostendorf und Prof. Dr. Seeliger das Ergebnis der Elternbefragung vor. Es war mehr als eindeutig.

Eltern wollen Gesamtschule

82 Prozent der Befragten würden ihr Kind in einer neuen weiterführenden Schule in Isselburg anmelden, sofern ihre Wünsche erfüllt werden. Sogar 93 Prozent der Eltern, die ihr Kind 2021 auf eine weiterführende Schule anmelden würden, würden dies in Isselburg tun. Und noch eins ging klar aus der Befragung hervor. Die Eltern bevorzugen eindeutig eine Gesamtschule. Damit wurde im Kern das Ergebnis der Elternbefragung aus 2018 bestätigt.

Gespräch mit der Bezirksregierung

Foto: Privat

Mit diesen Ergebnissen im Gepäck besuchten Rita Nehling-Krüger, Katja Gühl, André Weyer, Christian Ramms und Andreas Pasckert die Bezirksregierung in Münster. Das zuständige Dezernat erklärte, wie eine Gesamtschule in freier Trägerschaft zu beantragen ist und welche Landeszuschüsse für diese Schulform gewährt werden.

Fachbüro soll Haushaltsplan erstellen

Ein Gremium aus drei ehemaligen Schulleitungen und aus Vorstandsmitglieder soll nun ein pädagogisches Konzept erstellen. Zudem soll der Raumbedarf für eine zweizügige Gesamtschule ermittelt werden und ein Bedarfsabgleich mit dem bestehenden Schulgebäude erfolgen. Ein zu beauftragendes Fachbüro soll einen tragfähigen Haushaltsplan erstellen. Aufgrund dieser Ergebnisse soll dann mit der Stadt Isselburg über Konditionen für Miete oder Kauf der von der Gesamtschule benötigten Gebäude verhandelt werden, um dann einen geeigneten Träger zu etablieren.