Seit Ende Juni 2018 verfügt die Stadtverwaltung über einen PKW mit Elektroantrieb. Nun ist geplant, auch ein Nutzfahrzeug für den Bauhof anzuschaffen, das mit einem Elektromotor betrieben wird. Darüber wurde im Ausschuss für Planung, Vergabe und Wirtschaft ausführlich diskutiert.

Bild: goupil-industrie.com

Der Ausschuss gab mit 13-Ja-Stimmen, einer Enthaltung und einer Gegenstimme grünes Licht dafür, zunächst die Fördermittel zu beantragen. Eine Auftragsvergabe soll erst dann erfolgen, wenn es seitens des Ministeriums eine Förderzusage gibt.

Bei dem anzuschaffenden Fahrzeug soll es sich um einen Elektrokleintransporter handeln, der mit einer Breite von ca. 130 cm vor allem für die schmalen Wege auf den städtischen Friedhöfen gedacht ist. "So wird die Müllgefäßentleerung und der Abtransport von überschüssiger Erde im Rahmen von Beisetzungen erleichtert", hieß es in der Sachdarstellung. Darüber hinaus soll das Fahrzeug zur Pflege von Straßenbeeten in Bereichen dienen, in denen normale Fahrzeuge zu Verkehrsbehinderungen führen.

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Bei verschiedenen Vorführungen klassengleicher Fahrzeuge entschieden sich die Bauhofmitarbeiter aufgrund der hohen Wendigkeit, des Fahrverhaltens und der Praxistauglichkeit für das Modell "Goupil G4". Laut Herstellerangaben bietet das Fahrzeug eine Zuladung von ca. 1.200 kg mit einer Reichweite von ca. 135 Kilometer. Die Anschaffung wäre verbunden mit einer 40-prozentigen Förderung durch das NRW-Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie. Der städtische Anteil würde sich um ca. 30.000 Euro bewegen.