Trinkwasser aus Hausbrunnen muss überprüft werden

Wer sein Trinkwasser aus einem eigenen Brunnen fördert, muss es in regelmäßigen Abständen untersuchen lassen. Dabei wird festgestellt, ob bakterielle Verunreinigungen vorliegen, der Nitratgehalt zu hoch oder das Wasser zu sauer (pH-Wert) ist. Dies teilt der Kreis Borken mit.

Foto: Bernd-Kasper / pixelio.de

In der Mitteilung des Kreises heißt es, dass "durch die Änderungen der Trinkwasserverordnung im vergangenen Jahr Hausbrunnen nunmehr jährlich untersucht werden müssen"

Damit steht nun kreisweit der nächste Durchgang der Trinkwasseruntersuchungen an. Die Untersuchungen werden durch das Labor Bio-Diagnostix in Velen für die Jahre 2019 bis 2022 für 38,50 Euro jährlich angeboten.

In den nächsten Wochen werden alle Brunnenbesitzerinnen und -besitzer vom Kreisgesundheitsamt angeschrieben, mit der Frage, ob sie einen Dauerauftrag dafür erteilen wollen. Zudem liegt eine Datenschutzerklärung bei. Brunnenbesitzerinnen und -besitzer, die keinen Dauerauftrag erteilen wollen, müssen selbst die erforderlichen Untersuchungen durch ein anerkanntes Institut veranlassen.

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Über mögliche Labore kann man sich auch auf der Internetseite des Kreises unter https://kreis-borken.de/hausbrunnen-trinkwasseruntersung informieren. Das Schreiben des Kreises enthält überdies einen Fragebogen, in dem das Land NRW einige Daten erheben lässt. Das Kreisgesundheitsamt bittet um Rücksendung des Formulars zur eventuellen Beauftragung des Labors und des Fragebogens binnen zwei Wochen, um möglichst zeitnah die Untersuchungen starten zu können. Nähere Erläuterungen sind auch auf der vorgenannten Internetseite des Kreises zu finden.