Gestern fand im Bioptopwildpark Anholter Schweiz das 17. Harmonikafestival statt. Wettertechnisch stand die Veranstaltung unter keinem guten Stern. Zumindest in den ersten beiden Stunden regnete es. Aber man merkt schon, dass auch insgesamt sowohl die Besucherzahlen, als auch die Zahl der Teilnehmer langsam rückläufig sind. Und dieser Trend scheint nicht aufzuhalten zu sein.

Zehn Harmonikagruppen gaben sich von 11 bis ca. 18 Uhr ein Stelldichein am Schweizer Häuschen

Dies sieht auch Veranstalter Johannes Hoven vom Heimatverein Suderwick so. "Die Teilnehmer werden immer älter und die jüngeren Leute sind für diese Art der Musik nicht zu begeistern", erklärte Hoven die Situation.  Insgesamt waren zehn Trecksackgruppen dabei. Aufgrund des Wetters fehlten aber vielfach die kleinen Gruppen oder Einzelpersonen, die sich, wie in den vergangenen Jahren, irgendwo im Park ein freies Plätzchen gesucht hatten, um zu musizieren.

Die insgesamt zehn Gruppen aus Deutschland und der Niederlande ließen sich aber trotz des anfangs widrigen Wetters die gute Laune nicht verderben. Und als der Regen aufhörte, trafen auch immer mehr Besucher ein. So wurde es dann doch noch ein schöner, musikalischer Nachmittag. Monika Westerhoff-Boland hatte in Form von Bratwurst mit Kartoffelsalat und einer deftigen Erbsensuppe für das leibliche Wohl gesorgt.

Johannes Hoven und Monika Westerhoff-Boland veranstalteten das Harmonikafestival zum 17. Mal. Und das im Jahr 2017. Da lässt es sich leicht ausrechnen, dass man 2020 die Veanstaltung zum 20. Mal begehen könnte. Es bleibt abzuwarten, ob es soweit kommt. Entscheidend ist einfach, wie sich im kommenden Jahr die Beteiligung bei Musikern und Besuchern entwickelt.

Fotos: Frithjof Nowakewitz

 

 

 



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