Der Anholter Trecker Treck ist ein echtes Motorsportevent. Traktoren von klein bis riesig und Fahrer, die ihr Handwerk verstehen boten den Besuchern am vergangenen Wochenende Motorsport vom Feinsten. Das alles so gut funktioniert hat, ist sicherlich auch dem Team um Tobias Paus und Jan Bernd Peters geschuldet, die mit ihrem Team im Vorfeld alles für eine Superveranstaltung getan haben.

Neben den vielen gastronomischen Verwöhnständen für die Erwachsenen war vor allem auch viel für die kleinsten Besucher getan worden. Eine Riesensandkiste lud zum Buddeln ein und eine kleine „Autobahn“, bot den Kinder gemütlichen Fahrspaß. Ein Stand mit Süssigkeiten war ebenso vorhanden, wie Stände, an denen es Minitraktoren und anderes Spielzeug zu kaufen gab. Auch die DEKRA war vor Ort. Dort konnte man testen, wie hart schon ein Aufprall mit nur 10 km/h auf ein stehendes Hindernis ist. Und feiern können die Freunde der heißen Traktoren auch. Dies stellten sie auf der Party am Samstag Abend deutlich unter Beweis.

Mehr als 4.000 Zuschauer erfreuten sich an den beiden Tagen an spannendem und vielfach spektakulärem Motorsport. Teilnehmer aus Deutschland, der Niederlande, aus Luxemburg und der Schweiz kämpften mit ihren Traktoren, die vom normalen landwirtschaftlichen Trecker, bis hin zum Monster mit mehreren tausend PS reichten, um Plätze, Prämien und Pokale. Nicht alle Teilnehmer beendeten ihren Einsatz allerdings mit einem Lächeln. Dies kann einem Besitzer auch vergehen, wenn sich, wie mehrmals geschehen, das hochgezüchtete und enorm teure Triebwerk buchstäblich in Rauch auflöst.

Besondere Vorkommnisse bezüglich Unfälle oder anderer Zwischenfälle gab es nicht. Ohnehin wird der Begriff Sicherheit bei solchen Veranstaltungen groß geschrieben. Dies wird auch durch die vorgeschriebene Anwesenheit von Feuerwehr und DRK deutlich. So sorgte der Löschzug Anholt dafür, dass ein mögliches Feuer schnell bekämpft werden kann. Jeweils einmal am Samstag und Sonntag mussten die Feuerwehrmänner auf der Bahn Bindemittel aufbringen. Grund waren jeweils geplatzte Ölleitungen. Die Einsatzkräfte des DRK aus Isselburg, Rhede und Velen blieben arbeitslos.

Hier gibt es Fotos von der Veranstaltung

Titelbild: Frithjof Nowakewitz



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