Weihnachtliches rund um die Mühle

Wenn der Heimatverein den Glühwein ausschenkt, die Treckerfreunde die Würstchen grillen, es rundum nach frischen Reibekuchen riecht und rund um die Mühle kleine Stände mit selbstgemachten Artikel stehen, dann ist Weihnachtsmarkt in Werth.

IMG_0253_besucherIMG_0256_förderverein_VSIMG_0270_schmied_berichtDer Werther Weihnachtsmarkt wird beileibe nicht vom Massentourismus heimgesucht. Aber genau das ist es. Gemütlich bummeln, mit den Leuten reden, dem Nikolaus zuschauen, vielfältig essen und trinken, Weihnachtsartikel kaufen, die nicht in  Massen produziert werden und Handwerkern bei der Arbeit zuschauen. Das macht den Weihnachtsmarkt an der Werther Mühle aus. Und das war auch am vergangenen Samstag so.

Neben den Fördervereinen des Kindergartens Peter und Paul und der Isselburger Verbundschule, präsentierten viele Vereine, Gewerbebetriebe und private Aussteller. Darunter war auch Henning Nehring. Der Metallgestalter aus Rees war deutlich zu vernehmen. Hammerschläge, also Eisen auf Eisen sind halt gut zu hören. Rotglühendes Eisen wurde mit dem Hammer geformt. Mit dabei war auch Sohn Matthias. Besonderen Spaß und auch Talent schien der 11-jährige Anton Große-Wentrup aus Werth an der Schmiederei zu haben. Henning Nehring jedenfalls war von den Fertigkeiten des jungen Mannes begeistert. Ob der 11-Jährige am Sonntagmorgen aufgrund seines Einsatzes einen Muskelkater in den Oberarmen hatte, ist nicht bekannt.

Zum ersten Mal war auch Petra Evers aus Isselburg mit einem Stand vertreten. Ihr Angebot bestand aus selbstgemachtem Schmuck, überwiegend aus Filz. Aber auch Dekostücke aus Pappmaché gehörten dazu. Die Werther Knappen versorgten die Besucher mit leckeren Bratäpfeln. Und wer sich mit leckerem Rosinenbrot eindecken wollte, war am Stand des Werther Backhaus genau richtig. Insgesamt waren 30 Aussteller beim diesjährigen Werther Weihnachtsmarkt dabei.

Fotos: Frithjof Nowakewitz

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