Es tut sich was beim schnellen Internet für Isselburg

Es schien so, als sei die Aktion "Schnelles Internet für Isselburg" schon vorbei, bevor sie überhaupt angefangen hat. Eigentlich war ja geplant, dass die Nachfragebündelung gegen September/Oktober diesen Jahres stattfinden sollte. Grund dafür, dass bisher nichts geschehen ist, lag an einigen Unstimmigkeiten zwischen der Deutschen Glasfaser und dem Kreis Borken.

glasfaserkabelDer Kreis wollte als Partner in die Verträge mit eingebunden werden. Verträge zwischen der Deutschen Glasfaser und den Kommunen im Kreis Borken sollten einheitlich verfasst werden. Hier wehrte sich das Osnabrücker unternehmen, weil jede Kommune unterschiedliche Strukturen hat. Mittlerweile hat der Kreis Borken auf die Einbindung in die Verträge verzichtet. Nun könnte der Gestattungsvertrag zwischen der Stadt Isselburg und der Deutschen Glasfaser zeitnah unterzeichnet werden. Sobald dies geschehen ist, wird das Unternehmen die Nachfragebündelung in ganz Isselburg starten. Dann geht es wieder um die ominösen vierzig Prozent. Das ist der Anteil aller gesamten Haushalte, der sich für die Breitbandverkabelung entscheiden muss. Nur bei Erreichen dieses Anteils wird die Deutsche Glasfaser mit dem Projekt "Schnelles Internet für Isselburg" starten. Das Unternehmen hat schon zu Beginn des Jahres angekündigt, dass jeder Haushalt aus unterschiedlichen Angeboten wählen kann. Dies war 2011 bei der ersten Aktion durch die Firma BORnet nicht möglich.

Bürgermeister Rudi Geukes will zu diesem Punkt in der Sitzung des Bau- und Umweltausschuss am kommenden Mittwoch (19.11.) den aktuellen Stand bekannt geben.



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