Isselburger Sportlerball feierte Jubiläum

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Klein und Groß, Silber und Gold! Geehrt wurde auch diejenigen, die beim SV Werth das silberne und goldene Sportabzeichen gemacht haben.

Der Sportlerball in Isselburg hat Tradition. Am Samstag gab es die 25. Ausgabe. Bürgermeister Rudi Geukes ging in seiner Begrüßungsrede auf den ersten Sportlerball am 17. November 1989 ein. Die Darsteller sind heute andere, das Konzept ist gleich geblieben. Es geht um die Sportler in Isselburg. Deren Leistung und ihr Engagement soll bei dieser Veranstaltung gewürdigt und in den Mittelpunkt gestellt werden.

"Der Sportlerball in Isselburg hat sich seit 1989 einen Namen gemacht und ist aus dem sportlichen und gesellschaftlichen Leben nicht mehr wegzudenken", erklärte Geukes in seiner Begrüßungsrede. Er merkte aber auch an, dass die Zeit heute eine andere ist, als vor 25 Jahre. Der Stadt sind Sparzwänge auferlegt, von denen auch der Sport betroffen ist. Die letzten politischen Diskussionen sind allen noch präsent.

Der Stadtsportverband, Ausrichter des Sportlerballs, hatte für die Veranstaltung wieder ein attraktives Programm auf die Beine gestellt. Wobei anzumerken ist, dass das ohne engagierte Sponsoren nicht geht. So dankte dann Theo Nieland als Vorsitzender des SSV gerade denjenigen, die sich sachlich und finanziell am Sportlerball beteiligt haben.

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Die großen und kleinen Zumba-Mädchen des Isselburger TV sorgten für viel gute Laune. Mitschwitzen musste auch Bürgermeister Rudi Geukes

Sportlich und tänzerisch eröffneten bei fetziger Musik die jungen Twirling-Damen des VfL Anholt die Veranstaltung. Es schlossen sich die "Zumba-Kids" des Isselburger TV unter der Leitung von Gerlinde Schenk und Britta ten Brinke an. Auch die Zumba-Gruppe der erwachsenen Damen präsentierten sich im Verlauf der Veranstaltung. Als dann Klein und Groß auf dem Parkett der Bürgerhalle standen, mussten sich "notgedrungen" auch einige Besucher dazu gesellen. Darunter auch Bürgermeister Rudi Geukes, der bei der gemeinsamen Zumba-Einlage mächtig ins Schwitzen geriet.

Teakwondo-Sportler machen sich in der Welt einen Namen

Zwischen den Showblöcken nahm dann Bürgermeister Rudi Geukes mit Unterstützung der städtischen Auszubildenden Laura Wolters die Ehrungen der Einzelsportler und Mannschaften vor. Überaus erfolgreich sind nach wie vor die Teakwondo-Sportler vom Jidokwan Isselburg. Von den 8. TAEKWON-DO EUROPEAN CHAMPIONSHIPS im März in Davos/Schweiz kehrten sie genauso mit Siegen und Medaillenplätzen zurück, wie im September von den WORLD  MARTIALS ARTS GAMES in Vancouver/Kanada. Die erfolgreichen Sportler konnten allerdings die Ehrung nicht entgegen nehmen, weil sie zeitgleich bei einem Turnier in Oberhausen im Einsatz waren. Sie bekommen ihre Auszeichnung zu einem späteren Zeitpunkt.

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Die Anholter Sportschützen wurden ebenso für ihre Erfolge geehrt, wie.......

Anholter Sportschützen sind im Schießsport eine Bank

Wenn die Namen Franci Hassel, Eberhard Krause und Franz Brömmling fallen, weiß man eigentlich schon, um welche Sportart es sich handelt. Seit Jahren heimsen die Anholter Sportschützen Erfolge ein. Da war es naheliegend, dass sie auch jetzt wieder ausgezeichnet wurden. Erfolge beim Kreispokal, den Kreismeisterschaften, den Bezirksmeisterschaften und der Deutschen Meisterschaft in Dortmund zeugen davon, dass die erfahrenen Schießsporthasen noch lange nicht zum alten Eisen gehören.

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.... die Mannschaft des Golfclub Wasserburg Anholt für ihre hervorragende Rolle in der zweiten Bundesliga

Anholter Golfer etablieren sich in der zweiten Bundesliga

Mit dem Aufstieg in die zweite Liga hat schon keiner gerechnet. Das die Mannschaft des Golfclub Wasserburg Anholt sogar lange mit im Rennen um den Aufstieg in die erste Bundesliga war, kann man schon als Sensation bezeichnen. Letztlich kam in der ersten Zweitligasaison ein ganz gesicherter Mittelfeldplatz heraus. Deshalb war die Ehrung beim Sportlerball nur folgerichtig.

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Ungeschlagen in die nächst höhe Klasse. Die Tennisdamen des TC Isselburg hier mal ganz locker ohne Racket zwischen Laura Wolters, Rudi Geukes (links) und Theo Nieland (rechts)

Tennisdamen schaffen ungeschlagen den Sprung in die Bezirksliga A

Die Damen-40-Mannschaft des Tennisclub Isselburg, bestehend aus Michaela Bruns, Jutta Giesing, Irene Krause, Babett Günther, Christa Gasseling, Anneliese Winkelmann, Bärbel Langner, Anni Hetkamp, Ivonne Weber und Sabine Kreyenbrink ist in diesem Jahr ungeschlagen von der Bezirksliga B in die Bezirksliga A aufgestiegen.

Kraft, Ausdauer, Schnelligkeit und Koordination für´s Deutsche Sportabzeichen

Eine ganz andere Leistung, die aber nicht weniger ehrenwert ist, erreichten die Mitglieder des SV Werth, die im vergangenen Jahr ihr silbernes und goldenes Sportabzeichen machten. Kraft, Ausdauer, Schnelligkeit und Koordination – so vielseitig sind die Anforderungen für die renommierteste Auszeichnung außerhalb des Wettkampfsports, dem "Deutschen Sportabzeichen". Das silberne Sportabzeichen errangen Dominic Nieder, Jochem Wassink, Wessel Wassink, Ruth Böggering, Anna Fahrland, Melanie Großbölting, Birgit Hübers, Hanna Nibbeling, Maike Resing, Renate Resing, Nele Resing und Frank Wussow. Das Goldener errangen Prisca de Leeuw van Weenen, Mathis Fahrland, Nils Hünting, Marie Opitz, Thies Terlutter, Gerrit Vißer, Henry Vißer, Maureen Wassink, Steyn Wassink (Lowick), Carla Wussow, Eric Wussow, Klemens Baumann, Clemens Böggering, Nicola Fahrland, Ralf Fahrland,Dirk Giesing, Dieter Hübers, Konrad Hübers, Petra Hübers, Rosalind Nieder, Stefan Nieder, Thomas Opitz, Kira Resing, Klemens Resing, Gerline Vißer, Sabine Wassink und Han Wassink.

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Rob Berendsen (2.v.l.), Haralt Geisler, Ute Gühnen und Jörg Benning (3.v.r.) erhielten für ihre Verdienste das Wahrzeichen der Stadt, den Gießer. Mit ihnen freuten sich Theo Nieland (links), sowie Bürgermeister Rudi Geukes (2.v.r.) und Laura Wolters (Stadt Isselburg)

Das Ehrenamt - Der Grundstein für den Sport

Die beiden Ehrenamtlichen gehören unterschiedlichen Vereinen und unterschiedlichen Sportarten an. Beide leben aber für ihren Sport und ihrem Verein. Mit Haralt Geisler (Anholter Sportschützen) und Rob Berendsen (Westfalia Anholt) wurden gestern zwei Männer geehrt, die schon seit Jahrzehnten ihrem Verein nicht nur die Treue halten, sondern vor allem immer für da sind. Nichts ist zu lästig, als dass die beiden nicht Hand anlegen. Ohne solche Vereinsmitglieder wäre vielerorts der sportliche Ablauf bei Mannschaften und Einzelsportler nicht zu bewältigen. Da war die Ehrung vor allem als Dank für ihr Engagement zu verstehen.

Der Jugendfußball in der Stadt ist kein Auslaufmodell

Der so vielbeschriebene demografische Wandel geht auch nicht an den Vereinen vorbei. Gerade im Jugendfußball haben die vier Vereine aus Heelden, Werth, Isselburg und Anholt daran zu knabbern. Das man aus diesem Dilemma mit vernünftiger Planung heruauskommen kann, zeigten im vergangenen Jahr die Jugendabteilungen des SuS Isselburg und des FC Heelden. Sie gründeten eine Jugenspielgemeinschaft (JSG). Das bedeutet, dass von der F- bis zur B-Jugend Heeldener und Isselburger zusammen spielen. Ute Gühnen (SuS) und Jörg Benning (FCH) sind die Initiatoren und Macher dieser Spielgemeinschaft. Dafür wurden sie beim Sportlerball geehrt.

Ein Showblock mit vielenn Facetten

Zauberer Doran Dujic schaffte es tatsächlich eine echte Boulekugel in einen Koffer zu bekommen. Manch einer mag sich über das Wie den Kopf zerbrochen haben. Als der Zauberkünstler für einen Trick vom Publikum einen Fünzig-Euro-Schein haben wollte, hielten sich die Besucher mit ihrer Hilfsbereitschaft sehr zurück. Ein Mitglied des Golfclub Wasserburg ließ sich dann doch erweichen und übergab Dujic den gewünschten Schein. Zur Wiedererkennung schrieb der mutige Golfer noch seinen Vornamen auf den Schein. Den ließ der Zauberer dann zunächst verschwinden, um ihn später aus einer vor dem Publikum aufgeschnittenen Zitrone wieder hervorzuholen.

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Timon Krause (rechts) sorgte mit seiner Show für verblüffte Zuschauer

Ähnlich geheimnisvoll ging es bei Mentalist Timon Krause zu. Der darf sich sogar "Dutch Champion of Mentalism 2014" nennen. Der Mann hat augenscheinlich die Fähigkeit die Gedanken anderer Menschen zu lesen. Und das sich in der Hand eines jugendlichen Besuchers ein Fünfzig-Cent-Stück verbiegt, nur weil Timon Krause es so will, scheint ebenso geheimnisvoll zu sein.

Zur Kategorie Show gehörte auch die Einlage von Peter Hüls und seinem Team. Karate, Teakwondo und Boxen lieferten als Mix die Grundlagen für die Show.

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Mann oder Frau?

Der Abschluss des Showblocks stand ganz im Zeichen der Travestie. Ist die Person in dem geschlitzten Kleid mit der Federboa nun Mann oder Frau? Wenn auch die Kurven noch das Weibliche herausstellte, so verriet die Stimme, dass es sich um einen Mann handelte. Aus der Sicht als Frau sprach er über die Verführungsprobleme, die Frau bezüglich ihres Ehemannes schon mal haben kann. Da helfen dann oftmals auch weiße oder schwarze Dessous nicht weiter. Man (Frau) muss dann auf Kanariengelb ausweichen, um den Gatten von der Sportschau fortzulocken.

Danach begann die große Verlosung, denn im Verlaufe des Abends wurden für eine Tombola fleißig Lose verkauft. DJ Andreas sorgte während des gesamten Abends für die entsprechende Musik.

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Alle Fotos: Frithjof Nowakewitz



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