Die scheinbar endlose Geschichte um den Neubau eines Feuerwehrgerätehauses für den Löschzug Isselburg geht in die nächste politische Runde. Im Ausschuss für Planung, Vergabe und Wirtschaft, der am kommenden Mittwoch, 1.10. um 17:30 Uhr tagt, geht es um einen Kostenvergleich bezüglich der einzelnen Standorte.

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Seit Jahren, ja eigentlich schon seit Jahrzehnten ist man sich seitens der Politik darüber einig, dass der Löschzug Isselburg ein neues Gerätehaus benötigt. Doch das Wie und Wo beschäftigt seit dem die politischen Gremien. Das Wo wäre eigentlich geklärt, würde man Analysen und Empfehlungen der Feuerwehr zugrunde legen. Die haben sich einhellig für den Standort Reeser Straße entschieden. Der liegt allerdings im Überschwemmungsgebiet und müsste daher deutlich erhöht werden. Und das kostet zusätzliches Geld.

Die Verwaltung hat vom Rat am 17. Juli des vergangenen Jahres den Auftrag bekommen, einen detaillierten Vergleich möglicher Alternativen für den Standort eines Feuerwehrgerätehauses zu erarbeiten. Deshalb wurde der Dipl. Ing Architekt Peer Weber aus Münster beauftragt, einen Kostenvergleich für die  Herrichtung von Grundstücken für den Neubau eines Gerätehauses an den Standorten Münsterdeich und dem Standort Reeser Straße zu erstellen.

Standort Münsterdeich wäre preiswerter zu haben, aber....

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Der Kostenvergleich liegt der Verwaltung nun vor. Er besagt, dass sich zwischen dem derzeitigen Standort Münsterdeich und dem möglichen Standort Reeser Straße bei einem Neubau eine Differenz in Höhe von 268.000 bis 323.500 Euro zu Gunsten des Standortes Münsterdeich ergibt. Sollte das Gerätehaus am Münsterdeich verbleiben, müsste aber, so der Architekt, das Nachbargrundstück hinzugekauft werden. Allein auf dem jetzigen Gelände würde der Platz nicht ausreichen. Diese Variante hätte aber den Nachteil, dass die standortbezogenen Aufgaben auf zwei Gebäude verteilt wären. Eine Standortanalyse aus 2007 hatte zudem ergeben, dass feuerwehrtechnisch die Reeser Straße der bessere Standort ist.

Die Verwaltung weist zu dem darauf hin, dass ihr zwischenzeitlich angeboten wurde, im Rahmen eines Investorenmodells im nicht vom Überchwemmungsgebiet der Issel betroffenen Areal des Baugebietes Paßhof II das Feuergerätehaus zu errichten. Sollte also jemand Interesse an solch einem Modell haben, müssten weitere Einzelheiten über Pacht, bzw. Finanzierung mit dem Investor abgeklärt werden.



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