Infoveranstaltung der Energiegenossenschaft Isselburg

„Gemeinsam sind wir stark!“ – nach diesem Motto haben sich einige Isselburger Bürger zusammengefunden und eine Energiegenossenschaft e.G. gegründet, an der sich jetzt auch alle Mitbürgerinnen und Mitbürger beteiligen können.

Symbolfoto: Guenter Hamich/Pixelio.de
Symbolfoto: Guenter Hamich/Pixelio.de

Damit alle Bürger die Möglichkeit haben, sich Hintergrundwissen zu beschaffen, lädt die Energiegenossenschaft für Mittwoch, dem 13. August 2014 zu einer Informationsveranstaltung in das Pädagogische Zentrum der Hauptschule ein.

Gegründet wurde die Genossenschaft am 2. September 2013 auf Betreiben der Stadt Isselburg unter Mitwirkung der Firma Sky-Energy GmbH, der Volksbank Bocholt eG, der Volksbank Emmerich-Rees eG, der Sparkasse Westmünsterland und des Rheinisch-Westfälischen Genossenschaftsverbandes e.V. Die Genossenschaft ist in das Genossenschaftsregister beim Amtsgericht eingetragen. Die Genossenschaftssatzung wird in der Bürgerversammlung vorgestellt.

Genossenschaft will mehr Unabhängigkeit schaffen

Ziel der Energiegenossenschaft Isselburg e.G. ist es, den Bürgerinnen und Bürgern Isselburgs, aber auch der angrenzenden Regionen die Möglichkeit zu bieten, sich direkt an der Energiegenossenschaft zu beteiligen und somit aktiv an der Sicherstellung der Energieversorgung in der Region durch Erzeugung alternativer Energien mitzuwirken und sich gleichzeitig für den Klimaschutz und der Zukunft nachkommender Generationen zu engagieren.

Strom aus Sonnen- und Windenergie, sowie aus Biogas

Das Nahziel der Genossenschaft besteht zunächst darin, auf den Dächern der Hauptschule, der Mensa, der Stadthalle in Werth, der Isselschule und dem Bauhof Photovoltaikanlagen zu installieren. Dabei wird darauf Wert gelegt, dass die Installation der Anlagen durch heimische Betriebe erfolgt. Daneben plant die Genossenschaft, zukünftig Energie durch Windenergie- und Biogasanlagen zu gewinnen und Fernwärme zu erzeugen. Als Vorteil stellt der Vorstand heraus, dass die Genossenschaft bürgernah, demokratisch und, was ganz wichtig ist, insolvenzsicher ist. Die Genossenschaft ermöglicht, so heißt es aus dem Vorstand, mehrere Projekte unter einem Dach. So bliebe die Wertschöpfung vor Ort.

Der Vorstand besteht aus Roland Schweckhorst (Vorsitzender), Klaus Dieter Spaan (stellv. Vors.), Gerhard Tenbrock und Dieter Ehringfeld. Im Aufsichtsrat sind Bürgermeister Rudi Geukes (Vorsitzender), Paul Bernhard Weiß (stellv. Vors.) und Felix Kleideiter vertreten.

Mitglied kann jeder werden

Die Mitgliedschaft in der Genossenschaft ist für jeden Bürger möglich. Die höhe des Geschäftsanteil beläuft sich auf 500 Euro. Der Betrag ist bei Erwerb der Mitgliedschaft zu zahlen. Weitere Geschäftsanteile sind mit der Zustimmung des Vorstandes verbunden. Mit den Geschäftsanteilen sollen das Eigenkapital für die Investitionen gebildet werden. Weitere Mittel werden durch öffentliche Darlehen der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), bzw. durch Darlehen der beteiligten Banken generiert.



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