Positives Jahr für das Isselburger Blasorchester

Am vergangenen Freitag, dem 27. März fand im Saal der Gaststätte Langenhorst die Jahreshauptversammlung des Isselburger Blasorchester statt. Und hier konnten sowohl die einzelnen Abteilungen, wie auch die Kassenwartin viel Positives berichten.

Nachdem der Vorsitzende Heinz Streuff die Anwesenden begrüßt hatte, zog er für das Jahr 2013 ein kleines Resümee aus der Sicht des Vorstandes. Er betonte, dass das Jahr 2013 ein sehr arbeitsintensives gewesen sei. Vor allem die Beschaffung der neuen Bühne sei mit den im Vorfeld notwendigen Verhandlungen mit den Herstellern, mit der Stadt und mit den Sponsoren sehr zeitaufwendig gewesen. Alles ist letztendlich zu einem guten Ende gekommen. So hat die Bühne für das Blasorchester zwar viel Zeit, aber kein Geld gekostet. “Die Bühne war für uns ein durchlaufender Posten, da der Beschaffungspreis durch Zuschüsse musikalischer Institutionen und Sponsoren gedeckt werden konnte”, erklärte Streuff.

Schriftführer Tim Heidemann präsentierte das Jahr 2013 in Form des Geschäftsberichtes. Er konnte von vielen Veranstaltungen berichten, an denen das Blasorchester teilgenommen hat. Die personelle Situation stellt sich so dar, dass das Blasorchester insgesamt 332 Mitglieder hat. Die gliedern sich in 121 aktive und 211 passive Mitglieder auf. Von den aktiven Mitglieder entfallen 53 Mitglieder auf den Seniorenbereich, 56 Mitglieder sind im Jugendblasorchester aktiv, während 12 Mitglieder in der Männergesangsgruppe aktiv sind.

Positives konnte auch Kassenwartin Irmgard Zey berichten. Aus der Einnahmen- und Ausgabendarstellung ging hervor, dass das Blasorchester das Jahr 2013 mit einer positiven Finanzentwicklung abschließen konnte. Die einwandfreie Kassenführung wurde von den beiden Kassenprüfern bestätigt.

Sorgen auf der einen und Freude auf der anderen Seite

Tim van Hal berichtete von den Aktivitäten des Jugendblasorchesters. Guido Schrader, Leiter des JBO lobte das Engagement der Orchestermitglieder und bedankte sich auch beim Vorstand dafür, dass die Jugendarbeit so gut unterstützt wird. Der Punkt “Nachwuchs” bereitet Schrader allerdings auch Sorgen. Denn von vier potentiellen Nachrückern aus dem Vororchester ist mit Vanessa Bußhoff am Altsaxophon nur eine beim Jugendblasorchester angekommen. Die anderen Drei sind dem Sport verpflichtet. Das eine vernünftige Jugendarbeit aber auch Sinn macht, sieht man an den Erfolgen der Jugendlichen. Das Holzbläser Trio mit Ricarda Häusler (Querflöte), Tim Hakvoort (Klarinette) und Katharina Zey (Fagott) wurden beim Landeswettbewerb mit 23 Punkten und ersten Preisen bewertet. Damit haben sich die drei Talente für den Bundeswettbewerb qualifiziert, der vom 5. bis 12. Juni in Braunschweig und Wolfenbüttel stattfindet.

872 Jahre und kein bisschen leise

Einen besonderen Stellenwert nimmt die Männergesangsgruppe unter der Leitung von Günter Rösen innerhalb des Blasorchesters ein. Die zwölf Herren stürzen sich zwar nicht in irgendwelche Wettbewerbe. Aber sie hinterlassen dort wo sie auftreten, viel gute Laune. Ob nun in Seniorenwohnheimen, auf Weihnachtsmärkten oder auf privaten Veranstaltungen, überall sind sie gern gesehene Gäste. Und eine Tatsache kann man sich getrost auf der Zunge zergehen lassen. Alle zwölf Mitglieder der Gesangsgruppe sind zusammengerechnet 872 Jahre alt.

Vordere Reihe v.l.: Heinz Streuff, Gudrun Terhorst, Marie Nehring, Hans Biermann, Maren Gebbng, Sarah Theyssen. Hintere Reihe v.l.: Manfred Moldenhauer, Klaus Jansen, Clemens Terhorst, Karl Koriath, Josef Borkens, Stephan Moos, Martin Alofs
Vordere Reihe v.l.: Heinz Streuff, Gudrun Terhorst, Marie Nehring, Hans Biermann, Maren Gebbng, Sarah Theyssen. Hintere Reihe v.l.: Manfred Moldenhauer, Klaus Jansen, Clemens Terhorst, Karl Koriath, Josef Borkens, Stephan Moos, Martin Alofs

Viele Mitglieder bleiben dem Blasorchester Jahrzehnte treu

Apropos Stellenwert: Das Blasorchester ist in Isselburg nicht einfach nur ein Verein. Es ist schon fast eine Institution, die aus Isselburg nicht wegzudenken ist. Belegt wird das auch durch die Zahl der Mitglieder, die dem Verein nicht nur Jahre, sondern Jahrzehnte die Treue halten. Genauso, wie das Blasorchester selbst, so ist auch Hans Biermann ein fester Bestandteil Isselburger Musikgeschichte. Der Mann, der das Orchester geleitet und maßgeblich beeinflusst hat, ist seit 65 Jahre dabei. Hierfür wurde er entsprechend geehrt und ausgezeichnet. Aber auch andere Mitglieder sind seit vielen Jahren aktiv oder passiv dem Blasorchester treu geblieben. Dr. Herbert Hülsken hält dem Orchester seit einem Vierteljahrhundert die Treue. Wolfgang Westerhoff, Heinz Streuff und Gert Buschmann sind seit vierzig Jahre Mitglied. Ein halbes Jahrhundert sind Josef Borkens, Josef Hüls, Klaus Jansen, Karl Koriat, Manfred Moldenhauer, Maria Nehring, Gudrun Terhorst und Clemens Terhorst dabei. Besonders hervorzuheben ist auch die Tatsache, dass es mit Sarah Theyssen, Christina Brömmling, Lucas Mölder, Stephan Moos und Maren Gebbing fünf junge Leute gibt, die bereits seit zehn Jahre aktiv im Jugendblasorchester spielen.

Vorstand wurde durch die Versammlung in den Ämtern bestätigt

Wie auf den meisten Mitgliederversammlungen üblich, muss auch gewählt werden. Beim Isselburger Blasorchester wird der gesamte Vorstand immer nur für ein Jahr gewählt, so dass am Freitag sieben Wahlgänge notwendig waren. Geändert hat sich aber nichts, denn die Vorstandsmitglieder wurde in den jeweiligen Wahlgängen einstimmig in ihren Ämtern bestätigt. So besteht der Vorstand nach wie vor aus Heinz Streuff (1. Vors.), Martin Alofs (2. Vors.), Tim Heidemann (Schriftführer), Irmgard Zey (Kassenwartin), Thomas Zey (1. Beisitzer), Andrea Loskam (2. Beisitzer) und Melanie Driever (3. Beisitzer).

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