Werther Kleiderbasar hatte wieder viele Käufer

Es war auch dieses Mal so, wie in den vergangenen Jahren. Schon weit vor 10 Uhr drängelten sich die Besucher vor der Tür der Stadthalle in Werth. Und auf dem Parkplatz ging nichts mehr, so dass die Autos bis zum Feuerwehrgerätehaus geparkt waren. Grund für diesen Ansturm war der Kinderkleider- und Spielzeugbasar, der am Sonntag von 10 bis 14 Uhr stattfand.

Scheinbar wird der Einzugsbereich immer größer, denn es waren Autokennzeichen aus dem Hochsauerlandkreis, aus dem gesamten Ruhrgebiet, Krefeld und natürlich aus den Kreisen Borken, Wesel und Kleve zu sehen. Sogar einige Besucher aus den benachbarten Niederlanden hatten den Weg nach Werth gefunden. Sabrina aus Emmerich kauft regelmäßig seit drei Jahren für ihren fast dreijährigen Sohn ein. Und auch ihre Cousine aus Mülheim nutzte die Möglichkeit, sich mit Kinderartikeln einzudecken. Ilka aus Rhede war zum ersten Mal in Werth, um für ihre 6 Monate alte Tochter einzukaufen. Die junge Mutter will auf jeden Fall zum Herbst wiederkommen.

Aber der große Bekanntheitsgrad lockte in den vergangenen Jahren auch immer mehr Langfinger an. Scheinbar gibt es Leute, die die schon überaus preiswerten Teile dann auch noch mitnehmen, ohne zu bezahlen. Aus diesem Grunde sorgte in diesem Jahr ein Sicherheitsdienst dafür, dass die ausgesuchten Teile an der Kasse auch bezahlt wurden. Das die junge Dame und der junge Mann schon am Eingang als Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes zu erkennen waren, erhöhte die Hemmschwelle bei möglichen Langfingern scheinbar enorm.

Auch in der Cafeteria war Hochbetrieb. Die lecker aussehenden Kuchen fanden reißenden Absatz. Manche Besucher ließen sich die Stücke einpacken, um für den Nachmittagskaffee gerüstete zu sein.

Wie jedes Jahr, kommt der Erlös auch wieder Einrichtungen in Werth zugute. Die Jugendabteilung des SV Werth erhält einen Teil des Geldes. Auch die Bücherei und der Kindergarten sollen wieder bedacht werden.

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