50 Jahre Behinderten-Sport-Gemeinschaft Isselburg

Die heutige Behinderten-Sportgemeinschaft Isselburg wurde 1960 als Versehrten-Sport-Gemeinschaft gegründet. Heute feierte die BSG im Saal der Gaststätte Langenhorst ihr 50-jähriges Vereinsjubiläum. Neben den eigenen Mitglieder waren auch einige Vertreter von den umliegenden Gastvereinen dabei, als die Vorsitzende der BSG, Marga Oymanns, die Anwesenden begrüßte. Als Ehrengäste waren Bürgermeister Adolf Radstaak und Gattin, der Bezirksvorsitzende im Behindertensport, Heinrich Langkamp und Gattin, sowie Rudi Geukes in seiner Funktion als Vorsitzender des Stadtsportverbandes dabei.

Marga Oymanns ließ in ihrer Rede die vergangenen Jahre Revue passieren und erklärte ein bisschen den “Lebenslauf” des Vereins. Bereits 1964 richtete die BSG die erste Isselburger Kegelstadtmeisterschaft aus, die bis heute einmal jährlich stattfindet. Seit 1977 gibt es die Frauengruppe, die jahrelang von Übungsleiterin Margot Hakvoort betreut wurde. Als weitgereister Mann gilt Ed Kreyenbrink . Er reiste als Volleyballschiedsrichter 1984 zu den Weltspielen der Behinderten nach Long Island in New York, zu den Paralympics nach Seoul und Barcelona, sowie zu weiteren Welt- Europa- und deutschen Meisterschaften im Behindertensport.

Zahlreiche Gruppen und Mannschaften waren, und sind es teilweise heute noch, in der BSG beheimatet. So gab es eine Volleyball- und Sitzvolleyballmanschaft, eine Schwimmgruppe, die Prellball- und Gymnastikgruppe der Frauen, Kegelgruppen für Männer und Frauen, sowie die Wirbelsäulengymnastik und die Bosselmannschaft. Manche nahmen als Gruppe oder auch als Einzelpersonen an Wettbewerben teil.  Besonders zu erwähnen ist Günter Moldenhauer, der, so die Vorsitzende, als erfolgreichster Sportler in die Geschichte des Vereins eingegangen ist. Er wurde deutscher Meister im Hochsprung, im 100-Meter- und 400-Meter-Lauf. Im Weitsprung und Speerwurf wurde er Vizemeister.

Bürgermeister Adolf Radstaak betonte in seiner Rede, das Sport, besonders der Behindertensport, die Lebensqualität erhöht und mögliche Isolation des Einzelnen verhindert. Vielleicht waren auch genau das die Gründe, um den Verein damals ins Leben zu rufen. Mit der Gründung 1960 hat die damalige Versehrten-Sport-Gemeinschaft eine Vorreiterrolle übernommen. Dies bestätigte der Bezirksvorsitzende Heinrich Langenkamp. “Ihrem Beispiel sind in Nordrhein-Westfalen bis heute über 1400 Vereine mit mehr als 200000 aktiven Sportlern und Sportlerinnen gefolgt”. Die Vereinsgründer hätten damit einen wesentlichen Teil zur gesellschaftlichen Intergration von Menschen mit Behinderungen beigetragen. Auch Rudi Geukes betonte, dass gerade der Behindertensport einen hohen Stellenwert genießt und deshalb aus dem täglichen Leben nicht wegzudenken sei.

Zahlreiche Gruppen und Mannschaften waren, und sind es teilweise heute noch, in der BSG beheimatet. So gab es eine Volleyball- und Sitzvolleyballmanschaft, eine Schwimmgruppe, die Prellball- und Gymnastikgruppe der Frauen, Kegelgruppen für Männer und Frauen, sowie die Wirbelsäulengymnastik und die Bosselmannschaft. Manche nahmen als Gruppe oder auch als Einzelpersonen an Wettbewerben teil.  Besonders zu erwähnen ist Günter Moldenhauer, der, so die Vorsitzende, als erfolgreichster Sportler in die Geschichte des Vereins eingegangen ist. Er wurde deutscher Meister im Hochsprung, im 100-Meter- und 400-Meter-Lauf. Im Weitsprung und Speerwurf wurde er Vizemeister.

Anlässlich eines solchen Jubiläums stehen natürlich auch Ehrungen für langjährige Vereinszugehörigkeiten auf dem Programm. Eine ganz besondere Vereinstreue beweist der über 90-jährige Karl Dunkerbeck, der seit 47 Jahren dem Verein angehört.  Einen besonderen Dank richtete Marga Oymanns an den Geschäftsführer Werner Kaldewei und seine Frau Helga, die jeder Zeit für alles und jeden ansprechbar sind. Beide erhielten von der Vorsitzenden ein kleines Dankeschön-Geschenk.

Nach dem offiziellen Teil hatten die Veranstaltungsteilnehmer bei der Musik von Michael Bonnes Zeit und Muße, sich über die vielen kleinen und großen Ereignisse der BSG zu unterhalten. Geschichten und Dönekes, an die man sich sicherlich gerne zurück erinnerte, gab es in den vergangenen 50 Jahre Vereinsleben bestimmt reichlich.

Hier die Namen der weiteren, für langjährige Mitgliedschaft Geehrten:

Luzy und Joef Beltermann (beide 27 Jahre), Adele Buil (28), Gertrud Dickmann (28), Wilhelm Fischdick (26), Ilse Handschuh (33), Anneliese Hovestädt (26), Käthe Jansen (30), Helga Kaldewei (28), Wilma Kleemann (30), Hanna und Mathilde Kreyenbrink (beide 28), Christine Lümen (28), Marga Oymanns (30), Anni Peters (28), Werner Schawag (32), Irmgard Schürmann (33), Theo Stratmann (32), Josefa Venhorst (32), Heinz Vetter (28) und Bärbel Westerhoff (31)

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