Kunst & Natur – Alles unter einem Glasdach

Der erste Sonntag im Mai ist für die Kunstinteressierten aus Isselburg und Umgebung mittlerweile sicherlich dick im Kalender angestrichen. Dann verbindet sich wieder Kunst und Natur. Eine Verbindung, die in dieser Konstellation im näheren Umfeld einmalig ist. Und deshalb hat sich die Verantstaltung in der Baumschule Bollwerk mittlerweile zu einem kleinen Publikumsmagneten entwickelt. Gestern präsentierten sich die Künstler dort zum 11. Mal.

Organisatorin Silvia Bollwerk hat es verstanden, die Blumenvielfalt im Treibhaus mit den ganz unterschiedlichen Arbeiten der Künstler zu kombinieren. Waren in den ersten Ausstellungen ausschließlich Bilder zu sehen, so hat sich die Bandbreite in den letzten Jahren deutlich erhöht. Neben den Bildern der unterschiedlichsten Techniken gab es jetzt Töpferarbeiten, Schmuckdesign, individuelle Stickereien, Metallskulpturen, sowie Floristik und noch einiges mehr zu sehen und natürlich auch zu kaufen.

Martina Symanek zeigte auch, aber nicht nur, Perlen aus Glas

Goldschmiedin Martina Symanek fertigte handgemachte Perlen aus Glas. Und dies in ganz unterschiedlichen Formen, Farben und Größen. Daraus werden dann Ketten, Ringe oder tolle Anhänger gefertigt. Wer so ein Schmuckstück erwirbt, kann sicher sein, ein Unikat zu haben. Individuell können auch die Hand- und Badetücher von Natascha te Welscher sein. Auf Wunsch konnte man nämlich die Artikel mit dem eigenen Namenszug erwerben. Für besondere und individuelle Taschen hatte Claudia Selke ein Händchen. Zweigleisig fuhr Ida Hoppmann, die neben gemalten Werken auch verschiedene „Gesichter“ aus Ton präsentierte. Das Floristik durchaus Kunst sein kann, bewies die Anholterin Constanze Hakvoort-Ochs, die die verschiedensten Blumengebinde kreirte.

Iris Hübers, Daniela Mattstedt, Astrid Punessen, Gabi Lümen, Heike Wehren und Silvia Bollwerk sind ja sozusagen die Urgesteine der Isselburger Kunstausstellung. Dazu gehört auch Dieter Knaven mit seiner Ikonen-Malerei. Nichts geht ohne Hausherr Tim Bollwerk, der nicht nur historische Traktoren zeigte, sondern sich mittlerweile auch einen Namen mit den Skulpturen aus Metall gemacht hat.

Wer Lust auf Kaffee und Kuchen hatte, kam in der eingerichteten Cafeteria sicher nicht zu kurz. Und auch ein Gläschen Wein war möglich. Die Firma Lekkerwein bot hierzu die edelsten Tropfen aus den verschiedensten Regionen an.

Was macht die Ausstellung eigentlich so interessant? Es ist wahrscheinlich der Mix aus den unterschiedlichsten Kunstrichtungen, der Kombination mit den vielen Blumen und wohl auch das Gefühl im Freien und trotzdem unter einem Dach zu sein. Viel Licht, individuelle Kunst, viel Natur, gepaart mit liebenswerten Künstlern und dem gemütlichen Ambiente machen es wohl aus.

Fotos: Frithjof Nowakewitz

 

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