Bouleanlage SV Werth
Klemens Resing, Peter Kannengießer, Kerstin Neumann und Sabrina Knebelkamp (v.l.) mit den ersten Probewürfen auf der neuen Anlage (©Frithjof Nowakewitz)

Nun verfügt auch der SV Werth über eine eigene Boulebahn. Am Donnerstag (29.10.) wurde sie offizielle mit einem kurzen Probespiel eröffnet. Mit dabei waren Peter Kannengießer, der die Boule-Gruppe künftig leiten wird, sowie Klemens Resing (Leiter der Breitensportabteilung), Sabrina Knebelkamp (Vereinsvorsitzende) und Kerstin Neumann (Stadtverwaltung). Die Anlage befindet sich direkt hinter den Schulcontainern und der Beachvolleyball-Anlage.

Fertiggestellt wurde die Anlage in den vergangenen Wochen mit Unterstützung des städtischen Bauhofs, von Sponsoren und mit Eigenleistung des Vereins. Gefördert wurde das Projekt auch mit Mitteln der „Leader-Region Bocholter Aa“ Die Anlage misst 12,40 x 7,50 Meter. Damit hat sie auch die Ausmaße, um an Ligaspielen teilzunehmen.

Klemens Resing zufolge gibt es auf dem Gelände auch noch Verschönerungsarbeiten zu erledigen, wie etwa Raseneinsaat und eine Aufbesserung des Zugangs. „Der soll noch mit Holzschnitzel aufgefüllt werden“, betonte Resing. Zudem ist geplant, die Anlage so auszuleuchten, dass auch noch gespielt werden kann, wenn es, gerade in der kalten Jahreszeit, früher dunkel wird. Hierzu soll ein zusätzlicher Strahler am Flutlichtmast des direkt angrenzenden Sportplatzes angebracht werden.

Die offiziellen Trainingszeiten sind jeweils montags und mittwochs ab 16 Uhr. Peter Kannengießer, der auch im Anholter Bouleclub sehr engagiert ist, wird die Boulegruppe leiten. Die ist ein Teil der Breitensportabteilung des SV Werth.

Die Idee, eine Bouleanlage zu errichten kam Klemens Resing und Sabrina Knebelkamp zufolge schon Ende 2025. Nachdem die Finanzierung feststand und auch die Zusage der „Leader-Region Bocholter Aa“ kam, wurde das Projekt Ende September umgesetzt. Damit hat nun, nach dem FC Heelden, dem Tennisclub Isselburg und Westfalia Anholt, auch der SV Werth eine Bouleanlage.