Nachdem die Feuerwehreinheit Isselburg am Freitag im Rahmen eines Blaulichtumzuges im Beisein vieler Zuschauer offiziell zum neuen Feuerwehrgerätehaus am Münsterdeich umgezogen ist, folgte am Samstag der Festakt mit vielen geladenen Gästen aus Wirtschaft, Politik und Feuerwehr

Vieles in Eigenleistung geschafft

Der Samstag stand ganz im Zeichen des offiziellen Eröffnungsfestaktes. Ab 17 Uhr fanden mehrere Führungen durch das Gebäude statt. Dabei erhielten die Besucher einen großen Einblick in die ganz unterschiedlichen Räumlichkeiten, die Nutzung der Räume und deren technische Einrichtungen. Einheitsführer Peter Hüls erklärte dabei auch, dass man das vorgegebene Budget eingehalten habe und durch viel Eigenleistung der Wehrleute auch Räume gestaltet habe, für die der Steuerzahler nicht belastet wurde. Dies gilt unter anderem für den Raum der Jugendfeuerwehr und die Florianstube, deren Ausstattung die Wehrleute durch viel Handwerksarbeit und finanzielle Beteiligung allein gestaltet haben.

Eine besondere Nachbarschaft

Dirk Engels
Dirk Engels (Gesch.-Führer Isselguss GmbH) sprach von einer besonderen Nachbarschaft (©Frithjof Nowakewitz)

Ab 19 Uhr füllte sich die Fahrzeughalle, in der Tische und Bänke Platz für die vielen geladenen Gäste aufgestellt waren. Es herrschte eine dem Anlass entsprechende festliche Atmosphäre. Um 19:30 Uhr eröffnete Einheitsführer Peter Hüls den offiziellen Teil. Dazu begrüßte er die geladenen Gäste, zu denen der frühere Kreisbrandmeister Heinz Tenspolde und der aktuelle Kreisbrandmeister Stefan van Bömmel, sowie Dr. Elisabeth Schwenzow (Kreis Borken) und Benedikt Brahm von der Bezirksregierung Münster gehörten. Auch waren alle vier politischen Parteien mit Ulrich Gühnen (CDU) Kerstin Hebing (SPD), Lukas Richter (FDP) und Uwe Übelacker (Bündnis90/Die Grünen) vertreten. Sie alle überbrachten der Feuerwehr ihre Glückwünsche und blickten teilweise auch auf die jahrzehntelange Planung zurück. Auf die Besonderheit der direkten Nachbarschaft ging Dirk Engels, Geschäftsführer der Isselguss GmbH (Isselburger Hütte) ein. „Wie besonders die Nachbarschaft ist, hat sich im Juli beim Brand gezeigt, in der die Wehrleute mit großem Einsatz Schlimmeres verhindet haben“, betonte Engels.

Glück vom Schornsteinfeger

Glück von Schornsteinfeger Reinecke
Schornsteinfeger Stefan Reinecke wünschte der Feuerwehreinheit viel Glück bei ihren Einsätzen (©Frithjof Nowakewitz)

Der Leiter der Feuerwehr Sebastian Ratering ging auf die Bedeutung des neuen Gebäudes ein. „Heute ist ein besonderer Tag, auf den wir alle gewartet haben“, erklärte Ratering. Er sprach in Bezug auf das Gebäude von einem Meilenstein für die Feuerwehr, in dem zukünftig der Aufenthalt, die Ausbildung sowie Beginn und Ende eines jeden Einsatzes stattfindet. „Es wird für die nächsten Jahrzehnte die Heimat der Isselburger Einheit sein.“ Bürgermeister Michael Carbanje ging ebenfalls kurz auf die lange Planungszeit ein. „Ich habe 31 Jahre auf die Fertigstellung gewartet. Nun ist es soweit. Das moderne Gebäude ist nun euer Zuhause“, betonte Carbanje. Bezirkschornsteinfeger Stefan Reineke wünschte der Isselburger Einheit viel Glück für ihr neues Zuhause. Pastor Klaus Winkel (St. Franziskus-Gemeinde) und Pfarrerin Denise Weiberg (ev. Kirchengemeinde) segneten das neue Gebäude

Dank an die Verwaltung

Stadtverwaltung
Einheitsführer Peter Hüls bedankt sich bei Robin Meyermann für die immer gute Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung (©Frithjof Nowakewitz)

Peter Hüls dankte abschließen allen Helfern, Unternehmern, Sponsoren und auch der Stadtverwaltung für die gute Zusammenarbeit. Hier stellte Hüls vor allem Michael Carbanje und Robin Meyermann heraus, die für jedes kleine oder große Problem ein offenes Ohr hatten. Einen großen Dank richtete er an die Kollegen der Planungsgruppe, die einen wesentlichen Teil des neuen Gebäudes darstellen. Nach dem offiziellen folgte der gemütliche Teil mit der „Blaulichtparty“ bei der DJ Steven Verrip für die Musik sorgte.

Den Abschluss bildete am Sonntag ein „Tag der offenen Tür“ mit Führungen und einem Bühnenprogramm mit den Red Robertas und dem Loikumer Blasorchester.

Hier gibt es alle Fotos zu den drei Tagen