Trotz einiger Veranstaltungen in den Nachbarorten – in Millingen gab es das Kartoffelfest, in Mussum das Erntedankfest und bei der Isselburger Feuerwehr den Tag der offenen Tür – war das Heeldener Apfelfest am Sonntag wieder gut besucht.
Gäste auch aus Emmerich


Die seit Jahren beliebte Veranstaltung wird auch immer wieder von auswärtigen Gästen besucht. So war auch die „Radsportgruppe Ü60“ aus Emmerich dabei. „Wir kommen zu jeder Veranstaltung nach Heelden, egal ob Apfelfest, 1. Mai oder auch zum Weihnachtsmarkt. Und das immer mit dem Fahrrad, wenn das Wetter es zulässt“, hieß es aus der Gruppe. Zum Heeldener Apfelfest gehört immer auch die Apfelpresse. Für die dazu notwendigen Äpfel sorgte Markus Gebbing, der sich auch um die handbetriebene Presse kümmerte. Wer wollte, konnte seinen gepressten Saft in einem selbst mitgebrachten Behältnis mit nach Hause nehmen, oder gleich vor Ort trinken. Zu letzteren gehörten auch Mats Tekaat (9), sein Bruder Phil (7) und seine Schwester Nele (3).
Kuchen war schnell weg
Während einige Schritte weiter die leckeren Reibekuchen, wahlweise mit Rübenkraut oder Apfelmus, gebacken wurden, gab es im Vereinsheim das große Kuchenbuffet. „Insgesamt hatten wir 25 Kuchen – die Hälfte davon waren Apfelkuchen in verschiedenen Variationen“, erzählte Carina Heisterkamp. Die Betonung der Heeldenerin lag gegen 15:30 Uhr auf „hatten“, denn bis auf wenige kleine Stückchen war der Kuchen schon nach eineinhalb Stunden ausverkauft. Kaltgetränke gab es ebenfalls im Vereinsheim, aber auch draußen direkt aus dem Kühlschrank. Wer mitmachte und Glück hatte, konnte bei einem Schätzspiel diverse Gutscheine gewinnen.
Drei am Spülbecken

Reichlich zu tun hatten Nanny, Wolfgang und Maik. Die drei Vereinsmitglieder sorgten am Spülbecken dafür, dass benutztes Kaffeegeschirr und Besteck auch wieder sauber wurde. Die Verantwortlichen des Heimatvereins um den Vorsitzenden Jürgen Epping zeigten sich trotz der Konkurrenzveranstaltungen im näheren Umfeld sehr zufrieden mit dem Verlauf der Veranstaltung.
