
Westfalia Anholt gewann heute nach einen spannenden Spiele gegen Alemannia Pfalzdorft mit 3:2. Die Höhepunkte des Spiels waren gut verteilt: der Erste in der 2. Spielminute, der Letzte in der 90. Spielminute.
Elfmeter verschossen und Rückstand gedreht
Es waren gerade zwei Uhrzeigerumdrehungen, als Tugay Haberci im Strafraum der Pfalzdorfer durch Torhüter Eckermann gefoult wurde. Den folgenden Strafstoß schoss Oliver Paus so unplaziert, dass der Keeper der Gäste den Schuss zur Ecke lenken konnte. In der Folge konnte sich Westfalia über mangelnde Chancen nicht beklagen. So fiel dann fast zwangsläufig das 1:0 durch ein Kopfballtor von Nick Schirrmacher. Auch in der Folge dominiert die Pannebecker-Elf das Geschehen, nutzte aber die Chancen nicht. Das wurde dann in der 30. Minute durch Jamie Caspers bestraft, der den Ausgleich für Pfalzdorf erzielte. Eine Minute vor der Halbzeitpause erhöhte der Gast wieder durch Caspers sogar auf 2:1. Zur Pause lag Westfalia trotz deutlich mehr Chancen zurück.

In der zweiten Hälfte drängte die Pannebecker-Elf vehement auf den Ausgleich. Der fiel in 69. Minute durch Elfadin Maksuti, der eine Ecke von Mike Schirrmacher per Kopf verwandelte. Auch danach hatte Westfalia einige Chancen, das Ergebnis komplett zu drehen. Das gelang dann in der 90. Minute, als der für Oliver Paus eingewechselte Filipe Oliveira Leite dem Pfalzdorfer Urbankek 20 Meter vor dem Tor den Ball abnahm, einige Meter lief und dann zum 3:2 einschob. In der Nachspielzeit von vier Minuten ließen die Anholter nichts mehr anbrennen und holten sich den zweiten Sieg in Folge.
Mit 6 Punkten können wir leben
Westfalias Trainer David Kraft zeigte sich nach dem Schlusspfiff erleichtert. „Wir hätten eigentlich zu Pause schon deutlich führen müssen, liegen aber stattdessen zurück. Aber die Mannschaft hat den Rückstand umgebogen. Mit jetzt sechs Punkten können wir gut leben“, meinte Kraft.
