Besonders eilig hatte es wohl ein Autofahrer in Anholt auf der Gendringer Straße. Statt der erlaubten 50 km/h war er mit 110 km/h unterwegs. Der Temposünder muss nun mit erheblichen Konsequenzen rechnen, denn das Team des Verkehrsdienstes hatte vor Ort eine Messstelle eingerichtet.

Aber nicht nur in Anholt ging es zu schnell zu, denn auch an anderen Stellen im Kreis Borken wurde die Geschwindigkeit gemessen. Wie der Kreis Borken mitteilt, wurden in den zurückliegenden Tagen an 21 Stellen bei insgesamt 10.687 Fahrzeugen die Geschwindigkeit erfasst – sieben Prozent davon waren zu schnell unterwegs. Insgesamt schlägt sich das auf 159 Ordnungswidrigkeitsverfahren, 614 Verwarngelder und sechs Fahrverboten nieder.

Überhöhte Geschwindigkeit und Raserei zählen nach wie vor auch im Kreis Borken zu den Hauptunfallursachen und führen immer wieder – auch bei unbeteiligten Verkehrsteilnehmern – zu schweren Unfallfolgen. Zur Bekämpfung und Verhinderung dieser Unfälle setzt der Verkehrsdienst seine Messungen auch in der nächsten Woche fort.