
Der Heimatverein Werth blickt auf ein spannendes 2026, denn die Feierlichkeiten zu den vor 600 Jahre verliehenen Stadtrechten werfen ihre Schatten voraus. Wie viele andere Personen und Vereine ist auch der Heimatverein personell in die Planungen einbezogen. Wer anders als Johann Radstaak kann Daten über die Geschichte der Verleihung der Stadtrechte durch Johann von Culemborg im Jahre 1426 beisteuern. In der Mitgliederversammlung am vergangenen Donnerstag (5.3.) waren das Jubiläum, aber auch noch einige andere Punkte ein Thema. Bei den Wahlen ging es um die Neuwahl oder Bestätigung einiger Beisitzerpositionen sowie eines Kassenprüfers.
Skatturnier steht auf der Kippe
Schriftführerin Magdalene Bisping verlas den Jahresbericht 2025 und der Vorsitzende Frank Graffe berichtete aus der Vorstandsarbeit. Dabei ging der Vorsitzende auch auf die Veranstaltungen des vergangenen Jahres ein. Dabei konnte er im Wesentliches nur positives vermelden. „Der Palmsonntagsumzug, das Osterfeuer, das White Dinner, der Plattdeutsche Abend und auch der Weihnachtsmarkt waren sehr erfolgreich“, erklärte Frank Graffe. Dabei machte er deutlich, dass gerade der Weihnachtsmarkt mit seinem Erlös ein wesentlicher Bestandteil der Vereinseinnahmen ist. „Ohne die Einnahmen aus dem Weihnachtsmarkt wäre manches andere nicht möglich“, bekräftigte Graffe. Auch wenn sich das Meiste positiv darstellt, so gibt es mit dem traditionellen Skatturnier doch ein Sorgenkind. „Es gibt einfach zu wenig Teilnehmer“, erklärte der Vorsitzende. Das nächste Turnier am 21. März in der Gaststätte Föcking wird zeigen, wo die Reise hingeht. „Sollten sich wieder nur einige wenige Teilnehmer anmelden, wird das Turnier abgesagt“, meinte der Vorsitzende. Sollte das so kommen, werde das Turnier, so Graffe, aus dem Jahreskalender gestrichen. Ausfallen wird in diesem Jahr auch das mittlerweile sehr beliebte White Dinner. „Aber nicht, weil es nicht ankommt, sondern wegen der zahlreichen anderen Veranstaltungen. Da fehlt dann einfach die Zeit, um das White Dinner zu organisieren“, erklärte Graffe.

Artikel vom 27. Oktober 2025

Artikel vom 1. September 2025

Artikel vom 1. November 2024
600 Jahre Stadtrechte Werth – Planungen gehen in die zweite Runde
Frische Waffeln und historische Traktoren am Mühlentag
Geschäftsführer und Mühlenführer Johann Radstaak konnte vor allem nochmal bestätigen, dass von dem hölzernen Innenleben der Mühle keine Gefahr ausgeht. Bekanntlich war die Mühle im vergangenen Jahr einige Wochen gesperrt, da sich der gesundheitsgefährdende Stoff Pentachlorphenol im Holz befinden sollte. Nach einer Luftmessung wurde die Sperrung aufgehoben, da sich der Verdacht der Gesundheitsgefährdung nicht bestätigte. „Die Mühlenführungen sind wieder angelaufen und erfreuen sich steigender Beliebtheit“, machte Johann Radstaak deutlich. Ein Erfolg war auch der Mühlentag, der immer am Pfingstmontag stattfindet. Neben der Besichtigung der Mühle konnten sich die Besucher auch an frische Waffeln, sowie Heiß- und Kaltgetränke erfreuen. Der Mühlenführer kündigte schon an, dass sich im Rahmen der 600-Jahr-Feier sich m Mühlentag auch die Treckerfreunde Werth beteiligen wollen. „Rund um die Mühle werden sich die Treckerfreunde mit ihren Traktoren präsentieren“, kündigte der Mühlenführer an.
Festwoche bietet Programm für alle
Johann Radstaak ging aber auch direkt auf die 600-Jahr-Feier ein. „Es wird viele Veranstaltungen geben, die teilweise durch Kleidung, Werkzeuge und Fahrzeuge historisch geprägt sind“, meinte Radstaak. Ein Highlight wird sicherlich auch der von David Trebbau maßstabsgerecht erstellte Nachbau der Burg sein, die früher auf dem Platz der katholischen Kirche stand. Genaueres dazu soll in nächster Zeit Radstaak zufolge noch bekannt gegeben werden. „Das Grobe steht, wir arbeiten jetzt an den Feinheiten“, hießt es von Johann Radstaak. Geplant ist die Eröffnung mit Teilnehmern aus Culemborg/NL., ein Straßenmarkt mit Ausstellern aller Art, sowie Sport und Kultur. Am letzten Tag soll es einen Umzug mit allen Aktiven geben. „Es wird ein Fest für alle Werther und Besucher“, meinte Radstaak.
