Am vergangenen Samstag (31.1.) trafen die Volleyball-Damen der SG SV Werth/TuB Bocholt in der Stadthalle auf den Werdener TB. Viel unterschiedlicher hätte die Konstellation nicht sein können, spielte doch der Tabellenzweite gegen den Vorletzten. Die heimischen Volleyballerinnen setzten sich mit 3:1 Sätzen durch – auch wenn gleich der erste Satz mit 26:24 an die Gäste ging.
Wackeliger vierter Satz

Danach war es aber im Wesentlichen mit der Herrlichkeit der Gästespielerinnen aus dem Essener Stadtteil vorbei. Das Fehlen von Jessica Köller, Marlene Thiele und Johanna Schmänk machte sich nicht bemerkbar. Die Drei wurden durch Felina Böing, Nele Schlüter und Marie Opitz ersetzt. So gingen die nächsten beiden Sätze mit 25:17 und 25:15 an die Gastgeberinnen. Auch der vierte Satz schien zunächst eine klare Angelegenheit zu werden, führten die Spielerinnen der SG schnell mit 11:0 – nicht zuletzt auch wegen einer starken Aufgabenserie durch Franziska Hüing. Auch ein späterer Vorsprung von sieben Punkten brachte nicht die absolute Sicherheit, so dass die Gästespielerinnen Punkt um Punkt aufholten und bei 25:24 sogar einen Satzball hatten. Der konnte abgewehrt werden und mit zwei weiteren Punkte wurden dann der Satz und das Spiel mit 3:1 (24:26, 25:17, 25:15, 27:25) gewonnen.
Platz Zwei gefestigt
Da der Tabellendritte, der SV Bedburg-Hau, sein Heimspiel gegen den bislang unangefochtenen Tabellenführer Rumelner TV mit 0:3 verlor, konnte die Spielgemeinschaft mit 32 Punkten vor dem SV Bedburg-Hau mit 28 Punkten ihren Vorsprung auf Platz Drei auf vier Punkte ausbauen. Der zweite Platz berechtigt zur Relegationsrunde um den Aufstieg in die Oberliga. Aber der Tabellenführer aus Rumeln ist mit 35 Punkten nur drei Punkte entfernt und muss noch in Werth antreten. Also ist auch die Tabellenführung und der direkte Aufstieg zumindest theoretisch noch möglich.
Zweimal heim – zweimal auswärts
Der nächste Spieltag ist am Samstag, 14. Februar. Dann geht es in der Landeshauptstadt gegen Düsseldorf SC 99. Eine Woche später (21.2.) kommt ART Düsseldorf in die Stadthalle nach Werth. Es folgen noch die Spiele am 7. März in Werth gegen Tabellenführer Rumelner TV und am 21.3. das letzte Ligaspiel beim SV Bayer Wuppertal.
