Das die Geschichte „Karneval der Tiere“ ein Thema für Kinder ist, lässt sich leicht denken. Dafür, dass die Geschichte dann nicht nur textlich, sondern auch musikalisch auf die Bühne im evangelischen Gemeindehaus in Isselburg kam, sorgte am vergangenen Samstag (17.1.) das „‘t grens-Quintett“. Veranstalter war der Kulturring Isselburg.

Das Quintett sind Tim Hakvoort, Ricarda Häusler, Katharina Stritzker, Arik Botter und Hanna Detje. Eigentlich ja, am Samstag aber nicht. Tim Hakvoort musste aus privaten Gründen kurzfristig passen. Da Musiker aber sehr flexibel sind, schaffte es Katharina Stritzker kurzfristig einen Ersatzklarinettisten zu engagieren. Junghyun Shin – ein koreanischer Musiker, der in Essen wohnt und in Düsseldorf studiert, fuhr am Samstagmorgen nach Isselburg. Dort fand dann im Gemeindehaus wenige Stunden vor der Veranstaltung die erste gemeinsame Probe statt.

Artikel vom 10. März 2024
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Dafür, dass die Musiker in der Konstellation erstmals zusammen spielten, war in der Aufführung nichts zu merken. Katharina Stritzker las die einzelnen Passagen vor. Von insgesamt 14 Tieren schilderte die Musikerin in Absätzen das karnevalistische Treiben der Tiere, wie etwa von den lustigen Eseln, den behäbigen Elefanten, den Giraffen und den wilden Affenkindern. Passend zu den Tiercharakteren stellte das Quintett auf Klarinette, Querflöte, Fagott, Horn und Oboe das Treiben der Tiere musikalisch dar. Die rund 80 Erwachsenen und Kinder spendeten immer wieder Beifall für das Quintett.
Bürgermeister Michael Carbanje freute sich in seiner Eigenschaft als Vorsitzender des Isselburger Kulturrings über die große Zahl der Besucher und merkte dabei an, dass „gerade jetzt“ in der Elbphilharmonie Hamburg das gleiche Stück aufgeführt wird. „Heute haben wir hier unsere kleine Elbphilharmonie“, meinte Carbanje.
