Ansturm zu den Adventsveranstaltungen in Isselburg und Anholt

Über mangelnde Besucher konnten sich die Veranstalter des Isselburger Adventsabend und die des Anholter Adventsmarktes sicher nicht beschweren. Ganz im Gegenteil. Der Andrang war bei den Veranstaltungen groß. Natürlich spielte auch das kalte aber trockene Winterwetter mit.

Am vergangenen Freitag stand der Weihnachtsbaum auf dem Markt in Alt-Isselburg im Mittelpunkt. Und das nicht nur räumlich, sondern auch bei allen Besuchern. Die Kinder waren aufgerufen, den Baum mit selbstgebasteltem Weihnachtsschmuck zu gestalten. Und der Andrang war riesig, denn mehr als 200 Kinder hatten sich daheim oder im Kindergarten kreativ betätigt. Alle Kinder wurden mit einer Tüte mit leckerem Inhalt belohnt. Dafür, dass auch der obere Teil des recht hohen Baumes geschmückt werden konnte, hatte die Firma Boitink aus Hamminkeln einen Hubsteiger bereitgestellt. Bürgermeister Michael Carbanje eröffnete die Veranstaltung und wünschte natürlich vor allem den Kindern viel Spaß. Der Dank des Isselteams ging auch an die örtlichen Geschäftsleute, die mit ihren Spenden den Abend erst möglich gemacht hatten. Die Stände, an denen es süßes oder herzhaftes zu essen gab, waren dicht umlagert. Und natürlich wurden auch die entsprechenden Wintergetränke, wie Glühwein und Punsch angeboten.

Gemütlicher Samstag Abend

Bereits am Samstag Nachmittag wurde es auf dem Anholter Markt weihnachtlich. Auch dort sollten Kinder den Weihnachtsbaum schmücken. Die Beteiligung hierbei hielt sich aber stark in Grenzen. Demzufolge sah der Weihnachtsbaum auf dem Marktplatz eher ungeschmückt aus. Die Besucher ließen sich davon allerdings nicht beeindrucken. Die Gesangsgruppe um Jörg Vriesen präsentierte nationale und internationale Weihnachtslieder. Mitsingen war ausdrücklich erwünscht. Und da ließen sich die Besucher auch nicht zweimal bitten. Anschließend lagen die Mikrofone in den Händen von Anke und Peter Steinbrink. Auch sie präsentierten Weihnachtslieder, aber auch tanzbare Hits.

Großer Besucherandrang am Sonntag

Am Sonntag Mittag startete dann der eigentliche Anholter Adventsmarkt, der von Bürgermeister Michael Carbanje eröffnet wurde. "Insgesamt haben sich 35 Standbetreiber eingefunden", berichtete Tina Schumacher. Zu sehen und zu kaufen gab es fast ausschließlich handgemachte Artikel aus Stoff, Holz, Glas und Metall. Auch beim Weihnachtsbasar im Pfarrheim stand das Sebstgemachte im Voedergrund. Zudem gab es dort auch Kaffee und Kuchen.

Die Fördervereine des DRK-Haus für Kinder und von der Musikschule präsentierten sich. Etwas Besonderes boten die Anholter Grenzlandlaienspieler. Sie hatten eine Lebendkrippe arangiert. Mit echten Schafen und Kälbchen, einem echten „Josef“ und einer echten„Maria“. Nur das kleine Jesuskind lag als Puppe in der Krippe. Auch der Anholter Kreisel präsentierte sich mit einem eigenen Stand, naturgemäß in Schalker Blau, sowie einem Losverkauf. Für Unterhaltung war bestens gesorgt. So präsentierte sich die Musikschule, das Jugendblasorchester und auch der Männergesangverein. Das Anholter Tambourcorps präsentierte sich weihnachtlich mit einer Mischung aus gestandenen Musikern und dem musikalischen Nachwuchs.

Und natürlich war auch der Nikolaus unterwegs, der kleine Süßigkeiten an die Kinder verteilte. An Speisen in vielen Geschmacksrichtungen, sowie Heiß- und Kaltgetränke mangelte es nicht. Sehr gemütlich ging es im Heimathaus zu. Dort sorgte die Trecksackgruppe "Vielharmonikas" aus Bocholt für weihnachtliche Musik. Bei Panhas, Buchweizenpfannkuchen, Kaffee und Glühwein, genossen die zahlreichen Besucher das weihnachtliche Flair.