FDP wollte 50.000 Euro-Förderung für eine Wasserstofftankstelle

In der letzten Sitzung des Ausschuss für Planung, Vergabe, Wirtschaft hatte die FDP den Antrag gestellt, 50.000 Euro für Wirtschaftsförderung zum möglichen Bau einer Wasserstofftankstelle in den Haushalt einzustellen.

Kevin Schneider scheiterte mit seinem Antrag (Archivfoto Frithjof Nowakewitz)

Fraktionschef Kevin Schneider begründete den Antrag damit, dass freilich mit der Summe noch keine Wasserstofftankstelle gebaut werden könne, dass man aber damit einen möglichen Investor im Rahmen einer Förderung unterstützen könne. "Dies wird dann über die Medien nach außen transportiert und würde im Rahmen dieses Förderangebots Isselburg auch bekannter machen", erklärte Schneider. Thomas Bertram (CDU) konterte die Ausführungen damit, dass es bundesweit derzeit nur 386 Autos gäbe, die mit Wasserstoff angetrieben werden würden und die wohl kaum alle nach Isselburg kommen, um zu tanken. "Eine solche Tankstelle sollen die bauen, bei denen der Tankstellenbetrieb zum Tagesgeschäft gehört, die Mineralölkonzerne", erklärte SPD-Mann Felix Kleideiter. Kurz um: Der Antrag wurde von CDU, SPD und Grüne abgelehnt.