Glascontainer sollen weg, aber keiner weiß, wohin

Seit geraumer Zeit sorgen die Glascontainer an der Kreuzung Schneidkuhle/Nadorpstraße/Maria-Lenzen-Straße für Unmut unter den Anwohnern und vielen Eltern. Grund ist das herumliegende Glas und die Gefährdung der Schulkinder, die tagtäglich dort vorbei müssen.

Die Glascontainer im Hintergrund sind das diskutierte Ärgerniss. Schön ist die Situation am Altkleidercontainer im Vordergrudn allerdings auch nicht. (Foto: Frithjof Nowakewitz)

In der jüngsten Ratssitzung hatte die SPD beantragt, die Container dort zu entfernen. Allerdings hatte sie keinen Alternativplatz angeboten. Die Verwaltung hingegen brachte zum einen einen Platz zwischen der leerstehenden Gaststätte "Zum Pannebecker" und dem Westfalia-Sportgelände, sowie zum anderen einen Standort auf dem Parkplatz an der Schlossstraße in´s Gespräch.

Felix Kleideiter (Archivbild) will, dass die Glascontainer am jetzigen Standort entfernt werden

Erwärmen konnten sich die Ratsmitglieder für beide Vorschläge nicht wirklich. Frank Häusler wehrte sich zunächst mit der Begründung gegen den Standort Pannebecker, dass man "Westalia nicht einfach die Container auf´s Auge drücken könne". Der Platz an der Schlossstraße galt auch nicht als Favorit, weil einerseits der Platz als Parkplatz benötigt wird und andererseits die Bewohner durch Lärmbelästigung gestört werden könne. Felix Kleideiter (SPD) erklärte, dass man die Contaiern zunächst durchaus am Pannebecker abstellen könne. "Danach können wir immer noch sehen, wie sich das dort entwickelt. Aber dort wo sie jetzt stehen müssen sie schnellstens weg".

Hermann Gebbing (FDP) beantragte während der kurzen Debatte, den Punkt in den Bauausschuss zu verschieben, was dann auch mit mehrheitlicher Zustimmung der FDP, der Grünen und der CDU geschah.