Fleißige Osterhasen in der Anholter Schweiz

Es war ein Osterwetter, wie man es sich besser nicht wünschen kann. Sonne pur, Temperaturen um die 25 Grad, verbunden mit einem lauen Lüftchen. Das lockte die Menschen in die Natur. Und das merkte man auch im Biotopwildpark Anholter Schweiz. Nimmt man die Autokennzeichen als Maßstab, dann war wohl halb NRW im Wildpark.

Die beiden großen Parkplätze reichten nicht aus, um die ankommenden Autos abzustellen. Auch an den Rändern der ohnehin nicht breiten Zufahrtstraße wurde geparkt. An den beiden Kassen bildeteten sich somit auch lange Schlangen. Ganze Familien wollten die "fast" frei lebenden Tiere sehen und nebenbei noch Ostereier suchen.

Im Kunstfell hatten es Hase und Häsin bei der Wärme nicht immer leicht (Foto: Frithjof Nowakewitz)

Gerade die Ostereiersuche hat in der Anholter Schweiz ja schon fast Tradition. Da gilt es von der Parkbetreiberin Monika Westerhoff-Boland immer abzuschätzen, wie viel bunt gefärbte Eier denn wohl für die beiden Ostertage bevorratet werden. Sie erzählte, dass die Besucher insgesamt an den beiden Tagen ca. 8.000 Eier mit nach Hause nahmen.

Bekanntlich werden in den letzten Jahren keine echten Eier im Park versteckt, sondern Kunststoffeier, die dann beim Verlassen des Parks in echte bunte Ostereier umgetauscht werden. Außerdem sind an den beiden Tagen Osterhasen mit einem Korb unterwegs, aus dem sich die Kinder dann Ostereier nehmen können.

Auch im Schweizer Häuschen wurde feste gearbeitet. Die vielen Gäste wollten schließlich mit kalten und warmen Getränken, mit Bratwurst, Pfannkuchen oder Kuchen versorgt werden.

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