Klassentreffen 55 Jahre nach der Schulentlassung

Manche sehen sich fast täglich, weil sie im heimischen Ort verblieben sind. Andere ehemaligen Schüler und Schülerinnen hat es im Laufe der Zeit in weit entfernte Gegenden verschlagen. Bei einem Klassentreffen leben dann die alten Zeiten wieder auf. So war es auch bei den Schülern und Schülerinnen, die vor 55 Jahre aus der damaligen Kath. Volksschule in Anholt entlassen wurden und die sich gestern bei einem Klassentreffen wieder sahen. Insgesamt nahmen 21 Ehemalige an dem Treffen teil. Viele hatten sich vor fünf Jahre zum 50-jährigen Entlassjahr getroffen.

Das Organisationsteam, bestehend aus Fritz Ernst, Maria Ueffing, Irene Rose, Gertrud Ortler, Hans Schuch und Karl-Heinz Schniede, hatte ein abwechslungsreiches Programm auf die Beine gestellt. So trafen sich die Ehemaligen mit ihren Ehemänner, bzw. Ehefrauen am Nachmittag im Restaurant der Wasserburg zu einem gemütlichen Kaffeetrinken. Anschließend ging es bei schönem Wetter zu einem Spaziergang in den Schlosspark. Das nächste Ziel war das Anholter Rathaus. Besichtigt wurde der Ratssaal, den die auswärtig Wohnenden teilweise nur als Verwaltungsstelle mit den Büroräumen kannten. Einige hatten hier im damaligen Standesamt ihren Partner, bzw. die Partnerin geheiratet. Gegen 18 Uhr ging es eine Etage tiefer in den Ratskeller zum Abendessen. Bei dem einen oder anderen Kaltgetränk klang der Abend aus. 

Gerne gekommen wäre Günter Ditters, den es in die Nähe von Stuttgart verschlagen hat. Aus privaten Gründen musste er leider absagen. Mit über 600 Kilometern hatte Wilfried Albers aus Weil am Rhein die längste Anreise. Er freut sich immer wieder in die alte Heimat zurückzukehren.



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