Viel Betrieb auf dem 28. Werther Weihnachtsmarkt

Pünktlich um 11 Uhr läutete Ausrufer Reinhold Pries den Werther Weihnachtsmarkt ein. Hielt sich da noch der Besucheransturm in Grenzen, war rund um die Mühle eine Stunde später schon mächtig Betrieb.

Annelore Blecking, die Vorsitzende des Werther Heimatvereins konnte 34 Anbietern einen Standplatz anbieten. “Die Anfragen lagen aber höher, so dass wir einigen Standbetreibern absagen mussten”, erklärte die Vorsitzende. Rund um die Mühle ist der Platz begrenzt und es sollten auch keine Stände weit vom Hauptgeschehen platziert werden. Wie Annelore Blecking erklärte, waren unter den 34 auch acht neue Anbieter aus der näheren Umgebung. Der Werther Weihnachtsmarkt zieht eben Anbieter wegen der tollen Location rund um die Mühle an.

Holz, Stoff, Filz und Kunst

In der Hauptsache gab es natürlich viel Handgemachtes aus Holz, Stoff und Filz. Sophie Rademacher aus Bocholt bot selbstgemachte Kinderkleidung an. Für sie, so betonte sie, ist das Ganze ein Hobby. Julia Fast, ebenfalls aus Bocholt, bot Handtaschen, Schals und Pantoffeln aus Filz an. Selbstverständlich auch alles selbst angefertigt. Auch bei der Isselburger kfd stand Selbstgemachtes aus Stoff im Mittelpunkt.  Ganz andere Artikel waren am Stand von Bernhard van der Linde aus Hamminkeln zu sehen. Hier drehte sich alles um´s Holz. Auch für die Anhänger diverser Fußballvereine gab es etwas Besonderes. Biegläser mit dem Vereinslogo des Lieblingsverein wären für den Einenn oder Anderen bestimmt ein tolles Weihnachtsgeschenk. Der Förderverein des Grundschulverbund Isselschule war ebenso vertreten, wie der Förderverein des Kindergartens Peter und Paul aus Werth. Künstlerin Bärbel Langner aus Werth betreibt seit geraumer ein Atelier in Bocholt. Eine ganz kleine Auswahl ihrer Werke zeigte sie auf dem Weihnachtsmarkt. Malen, formen und modelieren kann man übrigens auch in ihrem Atelier erlernen. Wer Interesse hat, kann sich per Mail oder telefonisch (0151-10513102) nach den verschiedensten Möglichkeiten erkundigen.

Kulinarische Vielfalt

Kulinarisch musste auf dem Weihnachtsmarkt niemand Not leiden. Von leckeren Reibekuchen, über Bratwurst bis hin zu heißen Bratäpfeln gab es alles, um den Hunger zu stillen. Bei den Pfadfindern aus Wertherbruch konnten die ganz jungen Besucher ihr eigenes Stockbrot backen und dies dann entweder mit einem Schokoladenaufstrich versüßen, oder mit Käse oder Salamie in einen herzhaften Snack verwandeln. Den heißen Kakao gab es bei den Werther Knappen und die Kaltgetränke am Getränkestand des Heimatvereins. Für musikalische Unterhaltung sorgte das Jugendblasorchester und die Blockflötengruppe der Musikschule.

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