Licht für die Straße “Am Klärwerk”

"Die Flüchtlingsunterkunft am Klärwerk ist nachts teilweise beleuchtet wie ein Weihnachtsbaum", erklärte Manfred Mäteling. Die Zufahrtsstraße von der Straße "Breels" bis zum Klärwerk, die von den dort lebenden Flüchtlingen und hier in erster Linie von den Flüchtlingskindern genommen werden muss, liegt allerdings in völliger Dunkelheit. Straßenbeleuchtung, die den Weg sicherer machen würde, gibt es nicht.

Dies soll nach dem Willen der SPD schon seit längerem geändert werden. Unterstützung erfährt sie dabei auch von den Bewohnern der Flüchtlingsunterkunft, sowie vom Netzwerk Asyl. "Das Geld dafür ist mit einem Sperrvermerk im Haushalt eingestellt, aber CDU und FDP verweigern sich mit ihrer Stimmenmehrheit gegen die Maßnahme", erklärte Manfred Mäteling. Die beiden Parteien hatten sich im April diesen Jahres gegen den Ausbau der Straßenbeleuchtung auf der Straße "Am Klärwerk" entschieden.

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Bei dem gestrigen Pressegespräch in der Flüchtlingsunterkunft machten Mitglieder vom Netzwerk Asyl und auch die Bewohner die Notwendigkeit der Ausleuchtung der Straße zum Klärwerk deutlich. Mehrere Bewohner, darunter auch eine Frau, kommen in der Nacht von ihrer Arbeit zurück und müssen dann die dunkle, unbeleuchtete Straße nutzen. Dies gilt auch für die 10 bis 12 Teilnehmer an den Deutschkursen, die Montags und Mittwochs von 17 bis 18:30 Uhr in der Verbundschule stattfinden. Da jetzt die Herbst- und Winterzeit bevorsteht, ist es dann um diese Uhrzeit dunkel. Gerd Hagemann vom Netzwerk machte deutlich, dass es auch für die Flüchtlingskinder, die frühmorgens die Straße auf dem Weg zur Schule nutzen, sicher nicht angenehm in der Dunkelheit ist.

Geht es nach dem Willen der SPD, der Bewohner der Flüchtlingsunterkunft und den Verantwortlichen beim Netzwerk Asyl, dann sollte schnellstmöglichst mit dem  Bau der Straßenbeleuchtung begonnen werden.

Foto: Frithjof Nowakewitz



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