Stadtfest bot Vielfalt

„Eigentlich haben wir ja noch mal Glück gehabt“, war der Tenor vieler Besucher. Gemeint war das Wetter. Zu Beginn, als Bürgermeister Rudi Geukes im Beisein vieler geladener Gäste des Festaktes zum 575-jährigen Bestehen Isselburg´s das Stadtfest eröffnete, regnete es. Bis zum frühen Nachmittag fielen auch immer mal wieder einige Regentropfen. Überwiegend war es aber trocken. So erfreuten sich dann auch zahlreiche Besucher an den vielen Ständen.

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Das Angebot war vielfältig. Von Textilien über Sonnenbrillen, Rasenmäher und Autos, gab es bei den Shoppingmöglichkeiten kaum Grenzen. Fahrräder und e-Bike´s gab es bei Fitsen Harmeling aus Suderwick und auch bei e-Comfort-Mobil aus Heelden. Jürgen Hesse zeigte sich in historischem Outfit. An seinem Stand, der durch die alte Turmuhr auffiel, erklärte er den Besuchern, wie er Schmuck nach alten, historischen Vorlagen anfertigt.

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Natürlich durfte auch das Angebot für die Feinschmecker nicht fehlen. Von Süßem am Donatsstand und den Bäckereien Bors und Isselburger Backhaus, bis hin zum Herzhaften von Metzger Hormann und Angelikas Imbiss war alles dabei. Wer sich nicht ausschließlich auf den Gerstensaft bei ProBier Bollwerk konzentrierte, war bei Wein und Bowle am Stand der Heimatvereine gut aufgehoben.

Der Isselburger Schützenverein konnte mit einem F1-Fahrsimulator aufwarten. Der wurde selbstverständlich vom kleinen Rennfahrernachwuchs stark genutzt. Seinen Fuhrpark präsentierte Baumpflegedienst Mark Laader. Blickfang war der 22 Meter hohe Ausleger.

Auch die Feuerwehr präsentierte sich auf dem Stadtfest. Der Werther Löschzugführer Christoph Blecking war froh, so mit den Besuchern ins Gespräch zu kommen. „Die Leute wissen, dass wir immer da sind, kennen aber den eigentliche Ablauf von der Alarmierung der Leitstelle bis zum Ausrücken oftmals nicht“, erklärte Blecking.

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Mit dabei war auch das Deutsche Rote Kreuz. Dort sah man den einen oder anderen kleinen Besucher mit Verletzungen an den Händen oder im Gesicht. Die waren allerdings nicht echt, sondern wurden von der 19-jährigen Kim Schlorke in filigraner Arbeit nur aufgebracht. Diese Kunst fällt unter das Thema Notfalldarstellung. Bei Übungen müssen „die Opfer“ schließlich stilecht als Verletzte durchgehen.

Teilweise dich umlagert war der Stand vom Netzwerk Asyl, ebenso, wie die Ausstellung der Isselburger Künstlerinnen. Die Pfadfinder hatten sich in der Nähe des Wehrturms niedergelassen und boten den kleinen Besuchern das Stockbrotbacken an.

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Die Zumba-Gruppe des ITV sorgte mit flotter Musik nicht nur für akustische Unterhaltung, sondern bot bei diversen Vorführungen auch etwas für´s Auge und regte damit auch zum Mitmachen an. Nicht zuletzt sorgte das Isselburger Jugendblasorchester, das Blasorchester, die Dixilandgruppe des Blasorchesters und die niederländische Drum-Band „Dweilorkest Waarow“ für beste musikalische Unterhaltung.

Fotos: Frithjof Nowakewitz

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