Heeldener Schule soll übergangsweise zur Flüchtlingsunterkunft werden

Am kommenden Mittwoch, dem 12. August findet um 19 Uhr in der Gaststätte Langenhorst eine Bürgerversammlung statt. Bei dem einzigen Thema geht es darum, dass die ausgediente Heeldener Schule übergangsweise zur Aufnahme von Flüchtlingen dienen soll. Dies wird, so bestätigten Bürgermeister Rudi Geukes und Ordnungsamtsleiter Frank Schaffeld, keine Dauerlösung sein.

Archivfoto: Frithjof Nowakewitz
Archivfoto: Frithjof Nowakewitz

Wie bereits berichtet, wird der aktuelle Standort am Klärwerk für die Unterbringung neu ankommender Flüchtlinge voraussichtlich bis Mitte Oktober Platz genug bieten. Danach soll es eine Containerlösung geben. Die Container sind allerdings frühestens Mitte November lieferbar. Für diese Übergangszeit soll die Heeldener Schule genutzt werden. Die Alternative wäre eine Zeltstadt. Dies ist aber angesichts der bevorstehenden kälteren Jahreszeit keine Lösung.

"Wir wollen die Bürger in Heelden bei dieser Bürgerversammlung frühzeitig über diese Notwendigkeit detailliert informieren", erklärte Bürgermeister Geukes. Er machte deutlich, dass, sobald die neuen Container bezugsfertig sind, die Schule wieder geräumt werden soll.