Fassanstich mit Hindernissen

Traditionell wurde gestern die Anholter Kirmes und das Stiftungsfest des Grenzlandtambourcorps mit dem Fassanstich durch den Bürgermeister eröffnet. Bei den Vorbereitungen dazu ging aber schon ein knapper Liter des Gerstensaftes verloren. Dies lag nicht am Bürgermeister, sondern daran, dass der Zapfhahn ein gewisses Eigenleben entwickelte. Die unmittelbar Umstehenden mussten deshalb auch eine kleine Bierdusche über sich ergehen lassen.

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Getränkelieferant Wolfgang Bollwerk, Rudi Geukes und Daniel Daniels (v.l.) stoßen gemeinsam auf schöne Kirmestage an.

Dies hinderte Bürgermeister Rudi Geukes nicht daran, den Zapfhahn mit zwei Schlägen in die richtige Position zu bringen. Anschließend wurde fleißig gezapft. Eine außerordentlich gut bestückte Cafeteria sorgte zudem für Kaffee und Kuchen. In seiner Begrüßungsansprache dankte der Vorsitzende des Grenzlandtambourcorps, Daniel Daniels seinen Vereinskollegen und -kolleginnen, die am Donnerstag und Freitag viele Arbeitsstunden hinlegten, um das Zelt entsprechend herzurichten.

Auch das Tambourcorps Suderwick präsentierte sich musikalisch
Auch das Tambourcorps Suderwick präsentierte sich musikalisch
Die Fahnenschwenker Anholt sorgten für ein farbenfrohes Bild
Die Fahnenschwenker Anholt sorgten für ein farbenfrohes Bild

Zu solchen Anlässen lädt man sich natürlich auch Gäste ein. So sorgten dann bei dem Umzug und im Zelt nicht nur die heimischen Musiker für den guten Ton, sondern auch die Musikvereine aus Suderwick, Hervest-Dorsten und Rees. Und auch eine kleine Abordnung des Tambourcorps Heelden war dabei. Für ein farbenprächtiges Bild sorgten auch die Fahnenschwenker Anholt und Regniet. Der Abend stand dann ganz im Zeichen der Jugend. Für die entsprechende Musik sorgte das VGER-Team. Auf der Schneidkuhle selbst sorgte das gute Wetter, viele Besucher und die entsprechenden Fahrgeschäfte für ein kleines, aber feines Kirmesfeeling. (Fotos: Frithjof Nowakwitz)



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