Naturtrompetenklänge in der St.Pankratius-Kirche

Am Sonntag, dem 8. März erklingen in der St. Pankratius-Kirche in Anholt nicht alltägliche Klänge. Das Landesnaturtrompetenensemble Nordrhein-Westfalen, kurz LNE genannt, gibt um 18:30 Uhr ein besonderes Konzert.

Es handelt sich bei diesem Ensemble um ein Auswahlorchester des Landesmusikverbandes, in dem Leistungsträger aus mehreren Fanfarenzügen gemeinsam musizieren. Die Musiker geben das erlangte Wissen an die eigenen Vereine weiter, wodurch das im Jahr 1995 gegründete Ensemble indirekt an der Weiterentwicklung der Fanfarenmusik in den letzten Jahren beteiligt war. Neben eigenen Konzerten spielt das LNE hauptsächlich auf Landesmusiktreffen, Benefizkonzerten oder sonstigen Musikveranstaltungen, gerne auch in Kombination mit anderen Blasorchestern.

Foto: Privat
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Unbenannt-1.psdSeit zwei Jahren ist der Landesmusikdirektor Steffen Wardemann Leiter und Dirigent des LNE. Mit seinen Dozentenkollegen hat er ein abwechslungsreiches Programm zusammen gestellt. Zu hören sein werden neben historischen Musikstücken vor allem Werke, die von aktuellen Komponisten geschrieben wurden. Zu nennen wären hier beispielsweise die „Zunftfanfare“ von Uwe Bögel oder „a la carte“ von Hermann Dirscherl. Einen besonderen Reiz stellen die Musikstücke dar, die gleichzeitig unterschiedliche Instrumentenstimmungen einsetzen. Die eigentliche Tonbeschränkung der Naturtrompete wird durch diese Kombination scheinbar aufgehoben Dadruch entsteht eine harmonische Vielfalt. Der 2. Satz der „Camelot Suite“ sowie das Stück „El Bolero“, beides Kompositionen des stellvertretenden Ensembleleiters Tim Glaser, sind Beispiele für diese neue Art der Fanfarenmusik.

Im Oktober 2012 war das Landesnaturtrompetenensemble schon einmal Gast in Anholt. Im Rahmen des Jahrestreffens der NRW Fanfarenzüge gab man an gleicher Stelle ein kleines Kirchenkonzert und spielte eine Auswahl aus dem Repertoire. Nun präsentieren die Musiker ein abwechslungsreiches Konzertprogramm. Der Eintritt ist frei.

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