Überfall auf Ehepaar im Anholter Wiesengrund

polizei_uniformGestern Abend wurde gegen 20 Uhr ein Ehepaar Opfer von Einbrechern. Bei der Flucht der drei Täter wurde der Ehemann schwer und die Ehefrau leicht verletzt. Die Täter wurden später durch die niederländische Polizei festgenommen.

Am Dienstagabend wurde ein Ehepaar in der Straße "Im Wiesengrund" Opfer von rabiaten Einbrechern. Bei dem Versuch, sich den Tätern in den Weg zu stellen, wurden der 66-jährige Mann schwer und die 64-jährige Frau leicht verletzt.

Als das Ehepaar gegen 20:000 Uhr nach Hause kam, bemerkten sie Licht im Obergeschoss des Einfamilienhauses. Auf dem Weg zur Haustür sprangen dem 66-Jährigen aus einem Fenster zum Treppenhaus zwei Männer entgegen, die zuvor das Fenster aufgehebelt und die Zimmer durchsucht hatten. Als der 66-Jährige sich den Einbrechern in den Weg stellte, sprühte einer der Täter dem Mann eine bislang unbekannte Substanz ins Gesicht. Auch seine Ehefrau wurde von der Flüssigkeit
getroffen.

Täter flüchteten in die Niederlande

Ein Nachbar, der Zeuge der Flucht wurde, gab an, dass zwei Täter in einen parkenden Pkw gestiegen und damit in Richtung Grenze geflüchtet sind. Bei dem Pkw soll es sich um einen roten Mitsubishi mit niederländischer Zulassung gehandelt haben. Der 66-Jährige erlitt schwere Verletzungen im Gesicht und wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Die Ehefrau wurde leicht verletzt. Zum Zeitpunkt der Anzeigenaufnahme konnte noch keine Angaben über mögliches Diebesgut gemacht werden.

Im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndung, an denen sich auch die niederländische Polizei und die Bundespolizei beteiligten, wurde der flüchtige Pkw gegen 21:15 Uhr im Bereich der niederländischen Gemeinde Wolfheze entdeckt. Als der Pkw in Höhe des Autobahnknotenpunktes Grijsoord (A12-A50) in einer Kurve von der Fahrbahn abkam, setzten die drei Männer ihre Flucht zu Fuß fort. Sie konnten durch die niederländische Polizei festgenommen werden. Die drei Tatverdächtigen (19,19, 23 Jahre) kommen aus Nieuwegein/NL und befinden sich in Haft. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an.



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