Reeser Straße ist es geworden!

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Rund 70 Besucher waren heute dabei, als der Rat seine Entscheidung zum Standort des neuen Feuerwehrgerätehauses für den Löschzug Isselburg gefällt hat. Die ist dann auch zugunsten der Reeser Straße gefallen.

Zunächst stritt der Rat über das Vorhaben der FDP, die Bürger in einem Ratsbürgerentscheid über den Standort abstimmen zu lassen. Dieses wurde jedoch mit den Stimmen der CDU und der Grünen abgelehnt. Die SPD hatte sich mit der FDP solidarisch erklärt und für den Antrag gestimmt. Für den Entscheid zur Standortfrage hatte die SPD eine namentliche Abstimmung beantragt, die auch einstimmig beschlossen wurde.

Das Ergebnis war dann mit 14:13 für die Reeser Straße so knapp,  wie erwartet. Die CDU und die Grünen stimmten geschlossen für die Reeser Straße. SPD, Bürgermeister Rudi Geukes und die FDP wollten den Stromberg als Standort.

Löschzugführer Michael Bonnes wollte das Ergebnis nicht als Sieg verstanden wissen. "Wir haben jetzt nicht gewonnen, sondern vor ein paar Jahren schon verloren", machte Bonnes deutlich. Und selbst wenn die Feuerwehrleute nun wissen, wo ihr Gerätehaus hin kommt, ist noch ungewiss, wann es gebaut wird. Die Anwohner der Urgrabenstraße und des Riedweg, die als unmittelbar betroffene Nachbarn Schäden an ihren Häusern befürchten, wollen gegen das Bauvorhaben klagen. Damit ist klar, dass die Geschichte um das Feuerwehrgerätehaus noch um mindestens eine Episode verlängert wird. Wann der erste Spatenstich an der Reeser Straße getan wird, ist also weiterhin unklar.

Fotos: Frithjof Nowakewitz



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