Ritter gegen Kindesmissbrauch spenden für einen guten Zweck

Die Equites contra puer abusus sind eine Gruppe von Menschen, die sich zur Aufgabe gemacht haben, Kindern zu helfen. Ins Deutsche übersetzt sind es die Ritter gegen Kindesmissbrauch. Sie spendeten Geld für einen guten Zweck.

“Warum Equites? Equites ist lateinisch und bedeutet Ritter. Ein Ritter ist ein Mann der Ehre. Ein Versprechen, das ein Ritter gibt, wird gehalten. Ritterlichkeit bedeutet Respekt, Anstand und Mut. Respekt vor den Rechten eines jeden. Anstand für die Dinge, die wir vertreten. Mut für die Dinge, die wir machen”, heißt es auf der Website der Gruppe.

Die Oktoberfestteilnehmer kamen teilweise von weit her. (Foto: Frithjof Nowakewitz)
Die Ritter gegen Kindesmissbrauch kamen teilweise von weit her. (Foto: Frithjof Nowakewitz)

Mike Berens ist einer von ihnen. Er betreibt seinen Tattooladen in Anholt. Am 11. Oktober hatte er zu einem kleinen Oktoberfest in die Anholter Mehrzweckhalle geladen. Viele Gruppenmitglieder aus nah und fern hatten sich mit ihren Frauen und Kindern in Anholt eingefunden. Das Ganze hatte natürlich einen kleinen aber nicht unerheblichen Hintergrund. Berens wollte seinen Beitrag dazutun, dass finanzielle Leid der Familie des bei der Coldwater-Challenge in Herzebocholt ums Leben gekommen Mannes wenigsten etwas zu lindern.

Tattoomarathon für den guten Zweck

Die Geschichte dieses Unglücks ist auch in Bassum angekommen. Bassum ist eine Stadt mit rund 16.000 Einwohnern in der Nähe von Delmenhorst. Dort hat Heiko Ritscher seinen Tattooladen. Und der hat sich angesichts dieser Katastrophe  gleich bereit erklärt, auch seinen Beitrag zu leisten. Am 9. Oktober herrschte in “Heikos Tätowierstube” Hochbetrieb. Für einen Zwanziger konnten sich die Leute kleine Tattoo´s stechen lassen. Bei dieser Aktion kamen 726,50 Euro zusammen. Dies Geld brachte Ritscher mit nach Anholt. Eine Gruppe aus Köln, die sich “Iron Bulls Cologne” nennt, spendete 200 Euro. So kamen insgesamt nach Abzug aller Kosten 1.353 Euro zusammen, die Berens gestern an einen Freund der betroffenen Familie übergab.

Und noch was
Die Gruppe um Mike Berens sucht händeringend einen Raum für die Clubabende. Wer also einen Raum zur Verfügung stellen kann, der durchaus ländlich sein darf, der sollte sich an Mike Berens (0174-3968867) wenden.

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