Symbolfoto: Ursula Bullerkotte/pixelio.de
Symbolfoto: Ursula Bullerkotte/pixelio.de

Traditionell ziehen die Vehlinger Wurstjäger zur Karnevalszeit von Haus zu Haus, um Mettwürstchen zu sammeln. Dabei geht es natürlich nicht ganz ohne Alkohol ab. In der Regel müssen die "Jäger" an jeder Haustür mindestens ein Schnäpsken trinken. Das war auch in diesem Jahr so. Allerdings hatte der Spaß dieses mal für die Wurstjäger ein juristisches Nachspiel.

Auf einem Vehlinger Bauernhof hatten genau in der Zeit, in der die Wurstjäger unterwegs waren, bisher Unbekannte eine Stalltür geöffnet und ca. 100 Kühe nach draußen getrieben. Der betroffene Landwirt beschuldigte die Vehlinger Wurstjäger als Urheber dieser Aktion und stellte Strafantrag. Die Staatsanwaltschaft ermittelte zunächst, stellte das Verfahren aber kurze Zeit später ein.

Die Wurstjäger wollen den Makel nicht auf sich sitzen lassen und bekräftigen  noch mal öffentlich, mit der Geschichte nichts zu tun zu haben. Und das auch mit Blick auf die kommende Karnevalszeit. Denn auch im nächsten Jahr wollen sie wieder auf traditionelle, karnevalistische Art von Haus zu Haus ziehen.



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