Pfarrer Klaus Winkel zeigte sich zufrieden über die Entscheidung von Bischof Felix Genn
Pfarrer Klaus Winkel zeigte sich zufrieden über die Entscheidung von Bischof Felix Genn (Archivfoto)

Aus den Kichengemeinden Isselburg (St. Bartholomäus), Werth (St. Peter und Paul), Herzebocholt (St. Trinitas) und Anholt (St. Pankratius) wird nun eine Gemeinde. Die trägt ab dem 22. Juni 2014 den Namen St. Franziskus. In einem länger währenden Prozess der Vorbereitungen hat Bischof Felix Genn dem Wunsch der Seelsorgeeinheit nach dem neuen Namen zugestimmt.

Der Bischof hatte sich die Entscheidung wohl nicht leicht gemacht. Umso zufriedener zeigte sich Pfarrer Klaus Winkel. „Ich freue mich für die vielen Menschen, die sich auf den Weg gemacht haben. Mit seiner Entscheidung ermutigt der Bischof alle, weiterhin auf dem gemeinsamen Weg zu bleiben und dem Glauben hier vor Ort ein Gesicht zu geben!"

Mit der Namenswahl hat der Bischof eine Ausnahme gemacht. Die Gemeinden hatten jedoch viele gute Gründe vorgelegt, die den Bischof wohl bewogen haben, diesen Weg zu gehen. Die vier Kirchen behalten ihre bisherigen Namenspatrone. Die neue Pfarrei heißt „St. Franziskus". Die Pfarrkirche wird die St. Pankratius-Kirche in Anholt. Sie ist das größte Kirchengebäude und in Anholt wohnt auch der Pfarrer. Die andern drei Kirchen werden damit Filialkirchen, wie es im Kirchenrecht heißt. Dies ist aber nur ein rechtliche Größe und hat mit dem Gemeindeleben oder einer Wertigkeit nichts zu tun. Nun können die Vorbereitungen zur Feier der neuen Pfarrei so richtig beginnen. Es ist eine Festwoche rund um den 22. Juni 2014 mit vielen Aktionen geplant.



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