Patienten können per WLAN ins Internet

Verwaltungsdirektor Sebastian Lasczok (li.) und Stefan Kaupel, technischer Mitarbeiter des Augustahospitals, bei einer Baubesprechung (Foto: Privat)
Verwaltungsdirektor Sebastian Lasczok (li.) und Stefan Kaupel, technischer Mitarbeiter des Augustahospitals, bei einer Baubesprechung (Foto: Privat)

Das Internet hat mittlerweile fast in jeden Haushalt Einzug gehalten. Und den Anspruch, den man in den eigenen vier Wänden hat, den möchte man erst recht haben, wenn ein Aufenthalt im Krankenhaus notwendig ist. Den Wunsch vieler Patienten hat nun die Verwaltung des Augustahospitals erfüllt, in dem in allen Zimmern WLAN verfügbar ist.

WLAN wäre schön“ - dieses war häufig auf den Meinungsbögen der Patienten zu lesen. Ein viel gehegter Wunsch, der von der Betriebsleitung des Augustahospitals nicht ungesehen blieb. Umso mehr freut sich Verwaltungsdirektor Sebastian Lasczok, dass es den Patientinnen und Patienten seit wenigen Wochen möglich ist, verschiedene WLAN-Pakete für die Zeit ihres Krankenhausaufenthaltes zu buchen. „Wir haben die nötigen technischen Voraussetzungen geschaffen, um diesen Service anbieten zu können. Allerdings ist es auch hier so, dass uns technische Grenzen gesetzt sind“, erklärt Lasczok. „Die Geschwindigkeit der Verbindung mag für den Ein und Anderen gewöhnungsbedürftig sein, dieses lässt sich in einem Grenzgebiet jedoch leider nicht vermeiden.“ Die üblichen Anwendungen, wie beispielsweise E-Mails abzurufen, im Internet zu surfen oder sich in sozialen Netzwerken auszutauschen, sind natürlich dennoch möglich. Besonders erfreulich – die Pakete sind zu erschwinglichen Preisen erhältlich. So ist es nicht verwunderlich, dass sie großen Anklang finden.

Die technische Erweiterung bringt noch einen Vorteil für die Patienten mit sich. Seither ist eine freizugängliche Internetnutzung in der Bücherei möglich. Auf diese können Patienten rund um die Uhr, ohne Beschränkung zugreifen.

Eingangsbereich wird verschönert

Etwa zur gleichen Zeit mit der Einführung der WLAN-Verbindung begannen die Bauarbeiten im Eingangsbereich des Krankenhauses. Hier fehlt aktuell noch der letzte Feinschliff, um den Umbau in Gänze abzuschließen. „Alle Beteiligten haben in den letzten Wochen ganze Arbeit geleistet und eine Menge geschafft“, betont der Verwaltungsdirektor.

Und das Ergebnis kann sich sehen lassen: Ein neuer Anstrich, eine wärmere Beleuchtung sowie zahlreiche Sitzgelegenheiten laden nun die Patienten und Ihre Besucher zum Verweilen ein. Herzstück des neuen Eingangsbereiches ist ein großer Tisch, der als Informationsplattform dient und für Rollstuhlfahrer unterfahrbar ist. „Den Tisch zu platzieren war schon eine echte Herausforderung“, schmunzelt Stefan Kaupel, technischer Mitarbeiter der Klinik. „Sieben Männer waren erforderlich, um allein die Tischplatte zu tragen“. Aber auch diese Hürde wurde erfolgreich genommen.

Nun bleibt uns nur noch zu hoffen, dass die Neuerungen auch unseren Patienten gefallen. „Wir freuen uns schon sehr auf die künftigen Rückmeldungen und sind gespannt auf die Meinungen und Ideen“, so Lasczok.



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