Vier Schülerinnen beschäftigen sich mit dem Leben der Bienen

Für viele Menschen sind summenden und fliegenden Stachelträger eher lästige Plagegeister. Darunter fallen auch Bienen, Wespen und Hornissen. Jeder weiß jedoch, dass Bienen nützliche Tiere sind. Sie sorgen unter anderem dafür, dass der Honignachschub nicht abbreißt. Aber wer weiß schon, dass die Biene das kleinste Nutztier der Welt ist? Was leistet so eine Biene im Laufe ihres Lebens? Der Sache gehen jetzt vier junge Schülerinnen aus der achten Klasse der Verbundschule auf den Grund.

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Cosima Bartsch (14), Lea Schwane (13), Lena Lörcks (14) und Yasmin Schemkes (14) haben die Projektarbeit “Bienen und die biologische Vielfalt” mit dem Ziel begonnen, am bundesweiten Schülerwettbewerb zur nachhaltigen Landwirtschaft und Ernährung teilzunehmen. Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz hat den Wettbewerb unter dem Thema “Echt Kuhl” ausgeschrieben. Teilnehmen können Schüler und Schülerinnen aller Schulformen der Klassen 3 bis 10.

Teil des Wettbewerbs ist es auch, mediale Aktionen durchzuführen, um öffentliches Interesse zu erzeugen. Die können aus Plakataktionen, Collagen, Videos oder eben auch aus Berichte in Online- oder Druckmedien bestehen. Denn die Öffentlichkeitswirkung ist ein Teil des Bewertungskriteriums. Außerdem ist für die Jury die inhaltliche Qualität, die Kreavität und das Engagement wichtig.

Bei dem Projekt sollen sich die Schülerinnen an drei Fragen orientieren. Was ist die aktuelle Situation, was soll verändert und verbessert werden und was kann von uns selbst getan werden? Das Thema “Biene” ist nun mal vielschichtig, weil Biene eben nicht gleich Biene ist. Wieviel Bienenarten gibt es in Deutschland? Wie entsteht der Honig? Was macht der Imker das ganze Jahr über? Warum sind Bienen für den Menschen so wichtig? Warum sind viele Bienenarten gefährdet. Fragen über Fragen also. Und das sind längst nicht alle. Die Beantwortung der vielen Fragen und die möglichen Konsequenzen, die man daraus zieht, sind nicht nur für die Insekten selbst, sondern auch für die Menschen wichtig. Denn ohne diese Tierchen wäre bei den meisten Menschen der Frühstückstisch ziemlich kahl. Obst, wie etwa Äpfel, Birnen, Pfirsiche und die Vielfältigkeit der Beeren würde es ohne die fleißige Bestäubertätigkeit der Insekten nicht geben.

Zeit haben die vier Mädchen bis Ende März, denn Einsendeschluss ist am 4. April 2014. Isselburg-live wird das Projekt begleiten.

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