DRK-Rettungskräfte schieben auch an Weihnachten Dienst

Während es sich andere mit ihren Familien  zu Hause unterm Weihnachtsbaum richtig gemütlich machten und aufs Christkind warteten, schoben die Rettungskräfte des Roten Kreuzes Bereitschaftsdienst – und dies erstmals in der neuen Wache am Stromberg in Isselburg.

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Nach einer 24-Stunden-Schicht wurden Martin Plückelmann und Stephan Ditters von Jörg Feldkamp und Johannes Raap abgelöst. „Dienst an den Weihnachtsfeiertagen gehört zu unserem Job dazu und stellt kein Problem dar“, sagt Martin Plückelmann, hauptberuflicher Rettungsassistent in Isselburg. Er freut sich mit seinen Kollegen über den neuen Standort, der am 12. Dezember nach nur halbjähriger Bauzeit bezogen werden konnte: „Die Unterkünfte sind super, die gesamte Aufteilung. Das alles ist kein Vergleich zur alten Wache in Anholt an der Schneidkuhle.“ Dort war es sehr eng, und das alte Domizil genügte nicht mehr heutigen Anforderungen. In Isselburg gibt es auch eigene Duschen und sanitäre Einrichtungen für weibliche Rettungskräfte. 270 000 Euro investierte der Kreis Borken als Träger des Rettungsdienstes.

Zur neuen Wache kommt auch noch ein komplett neuer Rettungstransportwagen (RTW), allerdings wohl erst im zweiten Halbjahr, erklärte Rettungsdienstleiter Jürgen Rave im DRK-Pressedienst. „Das Fahrzeug ist bestellt.“ Die Kosten ohne spezielle Ein- und Aufbauten liegen vermutlich weit über 150 000 Euro. Das derzeitige Fahrzeug ist bereits 250.000 Kilometer gelaufen. Die Isselburger Wache fährt auch grenzüberschreitend zu Notfällen nach Holland – eine seit Jahren bewährte Praxis.

Fotos: Privat

 

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